Discussion:
Ein-/Ausgabe-Umlenkung auf anderen Systemen
(zu alt für eine Antwort)
Michael Ottenbruch
2020-09-25 22:29:17 UTC
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Hi, Leute!

ich weiß, daß das etwas off-topic ist, aber ich muß mal einen rant
loswerden:

CLIs sind nicht mehr modern, heute muß alles klicki und bunti sein, und
ich versuche ja - trotz meines vorgerückten Alters und der Tatsache, daß
ich das alles zwar seit fast vierzig Jahren, aber eben nur hobbymäßig
betreibe - einigermaßen am Puls der Zeit zu bleiben. Das führt aber
immer häufiger dazu, daß ich vor einem "Problem" sitze und denke: "In
bash wäre das ein Dreizeiler."

Gestern wieder: Ich möchte meinen sechzigsten Geburtstag feiern und habe
deshalb im Garten des Nachbarn einen Wagen mit Zapfanlage etc.
aufstellen lassen, an dem wir ein wenig fröhlich sein wollen. Das möchte
ich natürlich auch musikalisch untermalen und habe deswegen nach
Marktrecherche und Empfehlungen von Freunden einen Brüllwürfel^WSmart
Home Wireless Lautsprecher erworben, der meine Mucke von meinem NAS via
WLAN in den Garten schallen soll. (Wenn die Veranstaltung auf meiner
eigenen Terasse stattfindet, mach ich einfach die Tür auf und die Mucke
innen etwas lauter, aber das geht in diesem Fall so nicht.)

Das System ist dabei nicht etwa besonders exotisch: Das NAS ist das
meiner Fritz!Box, also der Media-Server, daran hängen WIN10-Rechner und
Android-Mobilteile. Über das Smartphone soll das Abspielen der Playlist
angestoßen und ggflls. beeinflußt werden.

Unixoid könnte selbst ich das wohl im Halbschlaf:

1. Playlist erstellen mit (vereinfacht)
ls -aR ~/music/*|grep <pattern>|emacs
2. alles mounten
3. Player <Playlist >Brüllwürfel

OWTTE

Im wirklichen Leben muß ich also erst einmal tausend Apps für den
Brüllwürfel herunterladen und dann nach einer weiteren App suchen, die
den Datenstrom auf den (passiven) Brüllwürfel umleitet. AWN empfiehlt
VLC. Na gut, wenigstens etwas, das ich sowieso benutze und kenne.

Vernünftige Anleitungen gibt es natürlich nicht. Wo kann man hier "man
VLC" eingeben?!

Natürlich gibt es tausend Anleitungen, was man auf der PC-Version von
VLC machen muß. Ich will aber im Garten nicht mit dem Laptop
herumrennen. Und: "Nach Ctrl-L erscheint ...", funktioniert unter
Android nicht, schon wegen allgemein fehlender Tasten, und insbesondere
fehlender Ctrl-Taste. Für die Android-Version habe ich nicht einmal
Tutorials ergooglen können.

Am Ende des Tages finde ich dann heraus, daß es eine deprecated
Fritz!App Media gibt, die AWN zwar bereits von Google Play
zurückgenommen hat, aber auf ihrer Homepage noch als .apk downloaden
lassen - was ich aber erst nach einem Tag Grübeln herausgefunden habe,
weil ich nach dem Scheitern bei Google Play zunächst nicht auf die Idee
gekommen bin, mit den richtigen Begriffen zu googlen - und die dann
genau das tut, was ich möchte: Oben den Mediaserver als Quelle
auswählen, unten den Brüllwürfel - er ist eigentlich mehr ein Zylinder -
als Ausgabegerät anwählen, und dann fleißig Alben in die Playlist hauen.

Schöner wäre natürlich, wenn ich bei VLC bleiben könnte. Wenn jemand die
Stelle kennt, wo ich bei der Android-Version von VLC das Ausgabe-Device
einstellen kann, bin ich sehr dankbar.

Aber ich frage mich, wo das Konzept geblieben ist, Datenströme als
solche zu betrachten und sie ganz ruhig von einer Anwendung an die
andere und von einem Medium ans andere zu übergeben, ohne sonstige
Vorschriften zu machen: "Wenn Du diese Anwendung wählst, erlaubt sie
Dir, das Ausgabegerät zu wählen, die andere aber nicht."

Selbst der Explorer von Win10 Home erlaubt es - sofern das Ausgabegerät
im Heimnetz freigegeben ist - durch simple Rechtsklick auf den Eintrag
die Ausgabe über dieses Multimedia-Device zu wählen. Zwingen kann man
den Explorer natürlich nicht, aber er bietet es wenigstens an.

Android nicht. was soll der Scheiß?

Bei unixoiden Systemen kann ich durch Befehle _außerhalb_ der Tools
(Ein-/Ausgabe-Umleitungen, pipes, tee etc.) selbst bestimmen, was wohin
geht. Was war daran schlecht? Warum geht das auf "modernen" Systemen
nicht mehr?
--
...und tschuess!

Michael
E-mail: ***@sailor.ping.de
Stefan Reuther
2020-09-26 08:28:14 UTC
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Post by Michael Ottenbruch
1. Playlist erstellen mit (vereinfacht)
ls -aR ~/music/*|grep <pattern>|emacs
2. alles mounten
3. Player <Playlist >Brüllwürfel
Da eine m3u-Playlist nix anderes ist als eine Liste von Dateinamen,
sollte das zumindest bei jedem Medienplayer gehen.
Post by Michael Ottenbruch
Bei unixoiden Systemen kann ich durch Befehle _außerhalb_ der Tools
(Ein-/Ausgabe-Umleitungen, pipes, tee etc.) selbst bestimmen, was wohin
geht. Was war daran schlecht? Warum geht das auf "modernen" Systemen
nicht mehr?
Bei welchem unixoiden System, bei welchem Medienplayer funktioniert eine
Ausgabeumleitung für die Auswahl des *Audiogerätes*?

Klar, es gab vor Äonen mal /dev/dsp, wenn man auf solche Funktionen wie
Mixing, Resampling und gescheites Buffering verzichten will.


Stefan
Michael Ottenbruch
2020-09-26 09:09:36 UTC
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Post by Stefan Reuther
Post by Michael Ottenbruch
1. Playlist erstellen mit (vereinfacht)
ls -aR ~/music/*|grep <pattern>|emacs
2. alles mounten
3. Player <Playlist >Brüllwürfel
Da eine m3u-Playlist nix anderes ist als eine Liste von Dateinamen,
sollte das zumindest bei jedem Medienplayer gehen.
Das habe ich ursprünglich auch gedacht. Wenn Du mir erklären kannst, wie
ich VLC für Android (was als Medienplayer vermarktet wird) dazu bringe,
nicht die geräteeigenen Lautsprecher, sondern die per WLAN angebundenen
zur Ausgabe zu nutzen, bin ich Dir dankbar.
Post by Stefan Reuther
Post by Michael Ottenbruch
Bei unixoiden Systemen kann ich durch Befehle _außerhalb_ der Tools
(Ein-/Ausgabe-Umleitungen, pipes, tee etc.) selbst bestimmen, was wohin
geht. Was war daran schlecht? Warum geht das auf "modernen" Systemen
nicht mehr?
Bei welchem unixoiden System, bei welchem Medienplayer funktioniert eine
Ausgabeumleitung für die Auswahl des *Audiogerätes*?
Das weiß ich aktuell nicht. Ich kenne überhaupt kein (für den Anwender
zugängliches) unixoides System, das auf Smartphones, Tablets und
ähnlichen Geräten läuft. Ich bin aber auch nur interessierter Laie.
Post by Stefan Reuther
Klar, es gab vor Äonen mal /dev/dsp, wenn man auf solche Funktionen wie
Mixing, Resampling und gescheites Buffering verzichten will.
Du hast aber schon gelesen, _welchen_ Geburtstag ich feiere? ;-\

Ich sage ja nicht, daß früher alles besser war. Aber Manches war halt
einfacher.
--
...und tschuess!

Michael
E-mail: ***@sailor.ping.de
Stefan Reuther
2020-09-27 08:40:31 UTC
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Post by Michael Ottenbruch
Post by Stefan Reuther
Post by Michael Ottenbruch
1. Playlist erstellen mit (vereinfacht)
ls -aR ~/music/*|grep <pattern>|emacs
2. alles mounten
3. Player <Playlist >Brüllwürfel
Da eine m3u-Playlist nix anderes ist als eine Liste von Dateinamen,
sollte das zumindest bei jedem Medienplayer gehen.
Das habe ich ursprünglich auch gedacht. Wenn Du mir erklären kannst, wie
ich VLC für Android (was als Medienplayer vermarktet wird) dazu bringe,
nicht die geräteeigenen Lautsprecher, sondern die per WLAN angebundenen
zur Ausgabe zu nutzen, bin ich Dir dankbar.
Ich hab zwar einen Androiden mit VLC, aber derzeit weder WLAN-, noch
Bluetooth-Lautsprecher in Reichweite zum Testen.

Auch ist mir nicht ganz klar, was für Protokolle da im Spiel sind. "Die
Daten liegen auf dem NAS und der Androide soll die Wiedergabe nur
steuern" klingt nach einem Anwendungsfall für einen UPnP-Client
(BubbleUPnP?) oder gar ein Webinterface für den Player auf dem NAS. VLC
wäre ja ein Player, der Daten, die auf dem Androiden gespeichert sind,
auf ebenselbigem Androiden dekodiert, das dürfte für deinen
Anwendungsfall eigentlich nicht notwendig sein.
Post by Michael Ottenbruch
Post by Stefan Reuther
Klar, es gab vor Äonen mal /dev/dsp, wenn man auf solche Funktionen wie
Mixing, Resampling und gescheites Buffering verzichten will.
Du hast aber schon gelesen, _welchen_ Geburtstag ich feiere? ;-\
Ich sage ja nicht, daß früher alles besser war. Aber Manches war halt
einfacher.
Naja, einfacher auf beide Arten: wenn das Ende der Pipeline eben nur
Mono 32 kHz 8 Bit frisst, dann geht da auch nur Mono 32 kHz 8 Bit durch,
und wenn der Player mit Stereo 48 kHz 16 Bit ankommt, gibt's Datensalat.


Stefan
Michael Ottenbruch
2020-09-27 09:12:46 UTC
Permalink
Post by Stefan Reuther
Auch ist mir nicht ganz klar, was für Protokolle da im Spiel sind. "Die
Daten liegen auf dem NAS und der Androide soll die Wiedergabe nur
steuern" klingt nach einem Anwendungsfall für einen UPnP-Client
(BubbleUPnP?) oder gar ein Webinterface für den Player auf dem NAS. VLC
wäre ja ein Player, der Daten, die auf dem Androiden gespeichert sind,
auf ebenselbigem Androiden dekodiert, das dürfte für deinen
Anwendungsfall eigentlich nicht notwendig sein.
Ich hatte ja in meinem Original-Rant erläutert, daß ich über die
deprecated Fritz!App Media das Problem gelöst habe: "Oben den
Mediaserver als Quelle auswählen, unten den Brüllwürfel [...]
als Ausgabegerät anwählen, und dann fleißig Alben in die Playlist
hauen." AVM teilt dazu mit, daß Sie die Entwicklung der App eingestellt
haben, weil 3rd-Party-Produkte - und da nennen sie eben ausdrücklich
VLC, das sie umfangreich getestet hätten - das eben besser könne. Nur
finde ich in VLC für Android halt nicht die Stelle, wo ich das
Ausgabegerät wählen kann. Und die Fritz!-App ist ansonsten wirklich sehr
spartanisch - ich weiß: bash auch. :-)

Vielleicht liegt aber auch Framstag einfach richtig, daß sie nur die
Windows-Version getestet haben. Aber das wäre ja insofern widersinnig,
weil sie es als Alternative zu ihrer eigenen Android-App anpreisen.
--
...und tschuess!

Michael
E-mail: ***@sailor.ping.de
Michael Ottenbruch
2020-09-27 13:36:13 UTC
Permalink
Post by Michael Ottenbruch
Vielleicht liegt aber auch Framstag einfach richtig, daß sie nur die
Windows-Version getestet haben. Aber das wäre ja insofern widersinnig,
weil sie es als Alternative zu ihrer eigenen Android-App anpreisen.
Ich habe noch einmal nachgeschaut; sie beziehen sich ausdrücklich auf
VLC for Android:

| FRITZ!App Media wird von uns nicht mehr weiterentwickelt oder supportet.
| Daher bieten wir die App auch nicht mehr im Google Play Store an.
| Bestehende Installationen von FRITZ!App Media können Sie jedoch weiter
| verwenden.
|
| Als Alternative zu FRITZ!App Media empfehlen wir beispielsweise die App
| VLC for Android. Diese haben wir erfolgreich im Zusammenspiel mit der
| FRITZ!Box getestet.
|
| Falls Sie dennoch FRITZ!App Media installieren möchten, steht die letzte
| veröffentlichte Version als APK-Datei unter der folgenden Adresse zum
| Download bereit:
|
| https://service.avm.de/downloads/fritzapps/archive/FritzAppMedia.apk

https://avm.de/service/fritzapps/fritzapp-media/wissensdatenbank/publication/show/1345_FRITZ-App-Media-ohne-Google-Play-Store-herunterladen/
--
...und tschuess!

Michael
E-mail: ***@sailor.ping.de
Christian Garbs
2020-09-27 19:45:13 UTC
Permalink
Mahlzeit!
Post by Michael Ottenbruch
Ich habe noch einmal nachgeschaut; sie beziehen sich ausdrücklich auf
| FRITZ!App Media wird von uns nicht mehr weiterentwickelt oder supportet.
| Daher bieten wir die App auch nicht mehr im Google Play Store an.
| Bestehende Installationen von FRITZ!App Media können Sie jedoch weiter
| verwenden.
|
| Als Alternative zu FRITZ!App Media empfehlen wir beispielsweise die App
| VLC for Android. Diese haben wir erfolgreich im Zusammenspiel mit der
| FRITZ!Box getestet.
Frag doch mal beim AVM-Support, ob die wissen, wie das geht.

Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
"Faith: not *wanting* to know what is true."
-- Friedrich Nietzsche
Christian Garbs
2020-09-27 19:52:57 UTC
Permalink
Mahlzeit!
Post by Stefan Reuther
Ich hab zwar einen Androiden mit VLC, aber derzeit weder WLAN-, noch
Bluetooth-Lautsprecher in Reichweite zum Testen.
Auch ist mir nicht ganz klar, was für Protokolle da im Spiel sind. "Die
Daten liegen auf dem NAS und der Androide soll die Wiedergabe nur
steuern" klingt nach einem Anwendungsfall für einen UPnP-Client
(BubbleUPnP?) oder gar ein Webinterface für den Player auf dem NAS. VLC
wäre ja ein Player, der Daten, die auf dem Androiden gespeichert sind,
auf ebenselbigem Androiden dekodiert, das dürfte für deinen
Anwendungsfall eigentlich nicht notwendig sein.
VLC kann nicht nur lokale Dateien abspielen, sondern auch UPnP als
Netzwerkprotokoll benutzen. So kann ich (auf meinem Server läuft
minidlna) auf Tablet und Android auf meine Mediensammlung zugreifen
und – ganz wichtig – über den Amazon FireTV-Stick Videos vom Server am
Fernseher gucken.

Leider ist VLC irgendwie weniger gut für Musik geeignert – Playlisten
und Shuffle scheinen generell zwar zu gehen, aber "nimm diesen Ordner
und spiele ihn in zufälliger Reihenfolge ab" kriege ich irgendwie
nicht hin. Das muss immer gleich meine ganze Sammlung sein.

Gruß
Christian
--
....Christian.Garbs....................................https://www.cgarbs.de
Der Geldraum - unendliche Pleiten. Dies sind die Abenteuer des
Finanzministers Naseweis, der auf einem Schuldenberg sitzt, den
nie ein Mensch zuvor gesehen hat. (Randolf Boes <***@picca.ndh.com>)
Stefan Reuther
2020-09-28 16:17:45 UTC
Permalink
Post by Christian Garbs
Post by Stefan Reuther
Ich hab zwar einen Androiden mit VLC, aber derzeit weder WLAN-, noch
Bluetooth-Lautsprecher in Reichweite zum Testen.
Auch ist mir nicht ganz klar, was für Protokolle da im Spiel sind. "Die
Daten liegen auf dem NAS und der Androide soll die Wiedergabe nur
steuern" klingt nach einem Anwendungsfall für einen UPnP-Client
(BubbleUPnP?) oder gar ein Webinterface für den Player auf dem NAS. VLC
wäre ja ein Player, der Daten, die auf dem Androiden gespeichert sind,
auf ebenselbigem Androiden dekodiert, das dürfte für deinen
Anwendungsfall eigentlich nicht notwendig sein.
VLC kann nicht nur lokale Dateien abspielen, sondern auch UPnP als
Netzwerkprotokoll benutzen. So kann ich (auf meinem Server läuft
minidlna) auf Tablet und Android auf meine Mediensammlung zugreifen
und – ganz wichtig – über den Amazon FireTV-Stick Videos vom Server am
Fernseher gucken.
UPnP kann ja alles mögliche. Um Dateien, die auf einem NAS o.ä. liegen,
zugreifen zu können, muss der einen 'ContentDirectory' Dienst anbieten.
Das findet sich im VLC (Desktop-Version) in der Playlist-Ansicht unter
"Lokales Netzwerk > Universal Plug'n'Play". Dann holt sich der VLC die
Dateien per HTTP und dekodiert die.

Es gibt dann noch den Dienst 'MediaRenderer', dem man per UPnP sagt: da
ist ne URL, spiel mal. Dann holt sich der Renderer die Daten selbst per
HTTP und dekodiert sie selbst. Der, der die Anweisung gegeben hat,
schaut nur zu. Eine solche Funktion hab ich in VLC aber nicht gefunden,
auch wenn ich vermute, dass genau das hier benötigt wird.
Post by Christian Garbs
Leider ist VLC irgendwie weniger gut für Musik geeignert – Playlisten
und Shuffle scheinen generell zwar zu gehen, aber "nimm diesen Ordner
und spiele ihn in zufälliger Reihenfolge ab" kriege ich irgendwie
nicht hin. Das muss immer gleich meine ganze Sammlung sein.
In der Desktopversion kann man die fallweise in die Playlist schieben.


Stefan
Ulli Horlacher
2020-09-26 12:00:45 UTC
Permalink
Post by Stefan Reuther
Post by Michael Ottenbruch
1. Playlist erstellen mit (vereinfacht)
ls -aR ~/music/*|grep <pattern>|emacs
2. alles mounten
3. Player <Playlist >Brüllwürfel
Da eine m3u-Playlist nix anderes ist als eine Liste von Dateinamen,
sollte das zumindest bei jedem Medienplayer gehen.
Da kommts dann aber an, ob / oder \ als directory Trenner erlaubt ist und
was EOL ist.
Das ist bei jedem Geraet anders. Eine Dokumentation dazu gibts nirgendwo.
Wenn man den Hersteller fragt, bekommt man ALLERHOECHSTENS den Rat:
"Nehmen Sie unser superduper Windows Klickibuntiprogramm"
Das es was ANDERES als Windows gibt, verstehen die nicht.

Also hilft da nur try und error - nein, es muss heissen: try und
does-not-work, weil Fehlermeldungen gibts keine und wenn doch sind sie
voellig unbrauchbar: "not supported format"
--
Ullrich Horlacher Server und Virtualisierung
Rechenzentrum TIK
Universitaet Stuttgart E-Mail: ***@tik.uni-stuttgart.de
Allmandring 30a Tel: ++49-711-68565868
70569 Stuttgart (Germany) WWW: http://www.tik.uni-stuttgart.de/
Jan Novak
2020-09-29 05:37:02 UTC
Permalink
Post by Ulli Horlacher
Also hilft da nur try und error - nein, es muss heissen: try und
does-not-work, weil Fehlermeldungen gibts keine und wenn doch sind sie
voellig unbrauchbar: "not supported format"
Wiedereinmal traurig aber sehr wahr.


Jan

Andreas Kohlbach
2020-09-26 21:11:39 UTC
Permalink
Post by Stefan Reuther
Post by Michael Ottenbruch
1. Playlist erstellen mit (vereinfacht)
ls -aR ~/music/*|grep <pattern>|emacs
2. alles mounten
3. Player <Playlist >Brüllwürfel
Da eine m3u-Playlist nix anderes ist als eine Liste von Dateinamen,
sollte das zumindest bei jedem Medienplayer gehen.
Ich nutze den icecast2 Stream-Server, den ich per liquidsoap füttere, der
auch Playlisten kann.

[...]
Post by Stefan Reuther
Klar, es gab vor Äonen mal /dev/dsp, wenn man auf solche Funktionen wie
Mixing, Resampling und gescheites Buffering verzichten will.
Es gibt aoss, was alten Programmen, die /dev/dsp brauchen, dieses per
Emulation virtuell zu Verfügung stellt <https://alsa.opensrc.org/Aoss>.

Keine Ahnung, ob man im vorliegenden Fall damit etwas basteln kann.
--
Andreas

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