Discussion:
Rechner runterfahren, wenn es nichts mehr zu tun gibt…
(zu alt für eine Antwort)
Horst Felder
2021-05-10 14:36:02 UTC
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Hallo!

Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…

Wie würdet ihr das angehen?
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Andreas Kohlbach
2021-05-10 15:27:19 UTC
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Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Wie würdet ihr das angehen?
./skipt.sh && shutdown -h now

Wenn dem User kein shutdown erlaubt ist, muss das als root ausgeführt
werden - zumindest der shutdown.

Statt "&&" vielleicht auch ";", wenn es nicht wichtig war, ob das Skript
sauber durchlief.
--
Andreas
Arno Lutz
2021-05-10 15:56:36 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Felder
Wie würdet ihr das angehen?
./skipt.sh && shutdown -h now
Wenn dem User kein shutdown erlaubt ist, muss das als root ausgeführt
werden - zumindest der shutdown.
Statt "&&" vielleicht auch ";", wenn es nicht wichtig war, ob das Skript
sauber durchlief.
wenn dbus/ksmserver verfügbar (bei mir KDE/Suse) geht auch
qdbus org.kde.ksmserver /KSMServer org.kde.KSMServerInterface.logout 0 2 0
ohne root

Arno
Alexander Goetzenstein
2021-05-10 21:06:21 UTC
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Hallo,
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Wie würdet ihr das angehen?
./skipt.sh && shutdown -h now
oder direkt aus dem Script heraus, dann kann man noch weitere
Bedingungen oder Vorarbeiten definieren.
Post by Andreas Kohlbach
Wenn dem User kein shutdown erlaubt ist, muss das als root ausgeführt
werden - zumindest der shutdown.
Oder man erlaubt dem User den Shutdown in der /etc/sudoers, etwa mit

sudo /sbin/shutdown -h 2

oder so ähnlich.
--
Gruß
Alex
Horst Felder
2021-05-10 22:22:12 UTC
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Hallo Andreas!

Erst mal Danke für die Antworten!
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter
fahren lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit
kopieren oder einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende
geschaut ist)…
Wie würdet ihr das angehen?
./skipt.sh && shutdown -h now
Wenn dem User kein shutdown erlaubt ist, muss das als root
ausgeführt werden - zumindest der shutdown.
Statt "&&" vielleicht auch ";", wenn es nicht wichtig war, ob das
Skript sauber durchlief.
Ich habe mich offensichtlich etwas ungenau ausgedrückt… sorry!

An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
an der Last (load), am Prozessor (idle)? Wo und wie lese ich das am
einfachsten aus?

Einen schönen Tag noch!
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Andreas Kohlbach
2021-05-10 23:44:28 UTC
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Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
an der Last (load), am Prozessor (idle)? Wo und wie lese ich das am
einfachsten aus?
Wenn der Rechner "nichts mehr macht", kannst Du das am Rechner selbst
(über die GUI) schwer herausfinden.

Wenn es sich nur um die GUI dreht, versuche per STRG-ALT-F3 (in der
Hoffnung, dass die GUI nicht selbst an F3 hängt, sonst F2 oder andere
probieren) auf eine TTY zu kommen. Gelingt das bereits, "lebt" der Rechner
noch.

Als Erstes würde ich dann root werden (sudo su) und "top"
aufrufen. Vielleicht ist dort oben bereits der Task aufgeführt, der
Probleme hat (hohe CPU- und oder Speicherauslastung). Den dann beenden
(in top "k" und ggf. die PID wählen, falls sie nicht eh schon
vorausgewählt ist), dann "ENTER". Sollte der Job trotzdem weiterlaufen,
dass wiederholen, nach der PID aber "9" und dann "ENTER" eingeben. War
das aber ein sytemkritischer Task, wird das System crashen, oder im
besten Fall herunterfahren und neu booten.

Wenn das alles nicht hilft, und Du SSH laufen hast, logge Dich von einem
anderem Gerät aus ein. Werde wieder root und wiederhole die Schritte.
--
Andreas
Rupert Haselbeck
2021-05-11 06:20:04 UTC
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Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
an der Last (load), am Prozessor (idle)? Wo und wie lese ich das am
einfachsten aus?
Wenn der Rechner "nichts mehr macht", kannst Du das am Rechner selbst
(über die GUI) schwer herausfinden.
Wenn es sich nur um die GUI dreht, versuche per STRG-ALT-F3 (in der
Hoffnung, dass die GUI nicht selbst an F3 hängt, sonst F2 oder andere
probieren) auf eine TTY zu kommen. Gelingt das bereits, "lebt" der Rechner
noch.
Als Erstes würde ich dann root werden (sudo su) und "top"
aufrufen. Vielleicht ist dort oben bereits der Task aufgeführt, der
Probleme hat (hohe CPU- und oder Speicherauslastung). Den dann beenden
(in top "k" und ggf. die PID wählen, falls sie nicht eh schon
vorausgewählt ist), dann "ENTER". Sollte der Job trotzdem weiterlaufen,
dass wiederholen, nach der PID aber "9" und dann "ENTER" eingeben. War
das aber ein sytemkritischer Task, wird das System crashen, oder im
besten Fall herunterfahren und neu booten.
Wenn das alles nicht hilft, und Du SSH laufen hast, logge Dich von einem
anderem Gerät aus ein. Werde wieder root und wiederhole die Schritte.
Wie macht er all das denn per Skript? Unbeaufsichtigt...
Er will doch, dass die Kiste automagisch abschaltet, wenn sie nichts
mehr zu tun hat

MfG
Rupert
Andreas Kohlbach
2021-05-11 08:44:10 UTC
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Post by Rupert Haselbeck
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
an der Last (load), am Prozessor (idle)? Wo und wie lese ich das am
einfachsten aus?
Wenn der Rechner "nichts mehr macht", kannst Du das am Rechner selbst
(über die GUI) schwer herausfinden.
Wenn es sich nur um die GUI dreht, versuche per STRG-ALT-F3 (in der
Hoffnung, dass die GUI nicht selbst an F3 hängt, sonst F2 oder andere
probieren) auf eine TTY zu kommen. Gelingt das bereits, "lebt" der Rechner
noch.
Als Erstes würde ich dann root werden (sudo su) und "top"
aufrufen. Vielleicht ist dort oben bereits der Task aufgeführt, der
Probleme hat (hohe CPU- und oder Speicherauslastung). Den dann beenden
(in top "k" und ggf. die PID wählen, falls sie nicht eh schon
vorausgewählt ist), dann "ENTER". Sollte der Job trotzdem weiterlaufen,
dass wiederholen, nach der PID aber "9" und dann "ENTER" eingeben. War
das aber ein sytemkritischer Task, wird das System crashen, oder im
besten Fall herunterfahren und neu booten.
Wenn das alles nicht hilft, und Du SSH laufen hast, logge Dich von einem
anderem Gerät aus ein. Werde wieder root und wiederhole die Schritte.
Wie macht er all das denn per Skript? Unbeaufsichtigt...
Er will doch, dass die Kiste automagisch abschaltet, wenn sie nichts
mehr zu tun hat
Habe ich missverstanden, sorry. Hatte es so verstanden, dass der Rechner
nach Abarbeitung eines Skripts abschalten soll.

"Nichts machen" lässt sich nicht einfach definieren. Irgendwas macht er
immer. Man könnte vielleicht ein paar Samples der Prozessorauslastung
ziehen. Dann deren Mittelwert errechnen und entscheiden, ob dieser unter
einem bestimmten Wert liegt.

Oder die Zahl der unter einem User laufenden Prozesse für eine
Entscheidung heranziehen.

~$ ps -u ank | wc -l
127

root hat hier um die 100, aber den sollte man nicht
heranziehen. Vielleicht startet mal ein Cron-Job oder andere Maintenance.
--
Andreas

PGP fingerprint 952B0A9F12C2FD6C9F7E68DAA9C2EA89D1A370E0
Karl Davis
2021-05-11 06:44:51 UTC
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Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
Z.B. am traffic über die Netzwerkkarte.
Josef Moellers
2021-05-11 08:14:39 UTC
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Post by Horst Felder
Hallo Andreas!
Erst mal Danke für die Antworten!
Post by Andreas Kohlbach
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter
fahren lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit
kopieren oder einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende
geschaut ist)…
Wie würdet ihr das angehen?
./skipt.sh && shutdown -h now
Wenn dem User kein shutdown erlaubt ist, muss das als root
ausgeführt werden - zumindest der shutdown.
Statt "&&" vielleicht auch ";", wenn es nicht wichtig war, ob das
Skript sauber durchlief.
Ich habe mich offensichtlich etwas ungenau ausgedrückt… sorry!
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
Sorry, aber ... definiere: "nichts mehr macht"!

Ich mache auch manchmal nix, während ich am Schreibtisch sitze, 5 min
später bin ich aber wieder bis über beide Ohren beschäftigt. Klar, der
Rechner könnte prüfen, ob kpatience gerade aktiv ist ;-)

Eigentlich kann nur derjenige, der eine Tätigkeit initiiert, feststellen
ob diese Tätigkeit beendet ist. Alles andere wird definitiv im falschen
Augenblick zu einem "false positive" führen.

Ich hatte ein ähnliches Problem: mein Rechner hat über eine DVB-S-Karte
Filme aufgenommen, sollte aber nicht länger anbleiben als nötig.
Also ein Skript über "cron" das alle 15min u.a.(*) prüft, ob eine Datei
"/tmp/DoNotShutdown" existiert und nur dann, wenn nicht, ein "poweroff".
Das Programm zum Aufnehmen hat anfangs diese Datei erzeugt und am Ende
wieder entfernt.

Josef

(*) Da gab's noch ein paar mehr:
* Streamt jemand gerade einen Film von der Platte
* Ist (m)ein Notebook an
* Ist noch einer einge-log-t
* Besteht noch ein "remote mount"
Horst Felder
2021-05-11 12:25:12 UTC
Permalink
Hallo!

Danke für die vielen Antworten.
Post by Josef Moellers
Ich hatte ein ähnliches Problem: mein Rechner hat über eine
DVB-S-Karte Filme aufgenommen, sollte aber nicht länger anbleiben
als nötig. Also ein Skript über "cron" das alle 15min u.a.(*)
prüft, ob eine Datei "/tmp/DoNotShutdown" existiert und nur dann,
wenn nicht, ein "poweroff". Das Programm zum Aufnehmen hat anfangs
diese Datei erzeugt und am Ende wieder entfernt.
Josef
* Streamt jemand gerade einen Film von der Platte
* Ist (m)ein Notebook an
* Ist noch einer einge-log-t
* Besteht noch ein "remote mount"
Das scheint mir in die richtige Richtung zu gehen… wie hast du
das gelöst?

Einen schönen Tag noch!
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Josef Moellers
2021-05-11 14:27:21 UTC
Permalink
Post by Horst Felder
Hallo!
Danke für die vielen Antworten.
Post by Josef Moellers
Ich hatte ein ähnliches Problem: mein Rechner hat über eine
DVB-S-Karte Filme aufgenommen, sollte aber nicht länger anbleiben
als nötig. Also ein Skript über "cron" das alle 15min u.a.(*)
prüft, ob eine Datei "/tmp/DoNotShutdown" existiert und nur dann,
wenn nicht, ein "poweroff". Das Programm zum Aufnehmen hat anfangs
diese Datei erzeugt und am Ende wieder entfernt.
Josef
* Streamt jemand gerade einen Film von der Platte
* Ist (m)ein Notebook an
* Ist noch einer einge-log-t
* Besteht noch ein "remote mount"
Das scheint mir in die richtige Richtung zu gehen… wie hast du
das gelöst?
Ein Shell-Skript, das für dieses Problem folgendes enthält:

+----------
|[ $VERBOSE ] && logger -t $pname Check DoNotShutdown file
|if ls /tmp/DoNotShutdown > /dev/null 2>&1; then
| logger -t $pname Shutdown prohibited by $(ls /tmp/DoNotShutdown*)
| exit 0
|fi
|
|/sbin/poweroff
+----------


Um einem nicht die Kiste unter dem Hintern weg zu schießen:
+----------
|logged_in=$(who | awk '{ print $1}' | sort -u | wc -l)
|if [ $logged_in -gt 0 ]; then
| logger -t $pname $logged_in users still logged in
| exit 0
|fi
+----------

Für andere Stopper muß man halt gucken, wie man das herausfindet, eg
Netzwerk-Ports offen, Ausgabe von "smbstatus", "ping -c1 -q" auf einen
anderen Host.

Und das für "root" in die crontab, jede Viertelstunde

Die "logger"-Aufrufe benutze ich, um zu prüfen, wieso der Rechner
angeblieben ist.

HTH,

Josef
Martin Vaeth
2021-05-11 18:10:30 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
+----------
|[ $VERBOSE ] && logger -t $pname Check DoNotShutdown file
|if ls /tmp/DoNotShutdown > /dev/null 2>&1; then
Besser:
if test -f /tmp/DoNotShutdown; then

Aber: Benannte Files in Verzeichnissen wie /tmp sind ein
Sicherheitsrisiko (Stichwort: Symlink-Angriffe!).
Das Problem zu vermeiden (und BTW auch nicht Unberechtigten zu
erlauben, Deinen Rechner runterzufahren), ist ziemlich diffizil.
Im anderweitig erwähnten "schedule" habe ich dafür Lösungen mit
Verschlüsselungen eingebaut.
Andreas Kohlbach
2021-05-11 20:42:51 UTC
Permalink
Post by Martin Vaeth
Post by Josef Moellers
+----------
|[ $VERBOSE ] && logger -t $pname Check DoNotShutdown file
|if ls /tmp/DoNotShutdown > /dev/null 2>&1; then
if test -f /tmp/DoNotShutdown; then
Aber: Benannte Files in Verzeichnissen wie /tmp sind ein
Sicherheitsrisiko (Stichwort: Symlink-Angriffe!).
Das Problem zu vermeiden (und BTW auch nicht Unberechtigten zu
erlauben, Deinen Rechner runterzufahren), ist ziemlich diffizil.
Im anderweitig erwähnten "schedule" habe ich dafür Lösungen mit
Verschlüsselungen eingebaut.
In Debian finde ich shutdown.allow

~# cat /etc/shutdown.allow
ank
--
Andreas
Martin Vaeth
2021-05-12 06:28:09 UTC
Permalink
Post by Andreas Kohlbach
Post by Martin Vaeth
Post by Josef Moellers
+----------
|[ $VERBOSE ] && logger -t $pname Check DoNotShutdown file
|if ls /tmp/DoNotShutdown > /dev/null 2>&1; then
if test -f /tmp/DoNotShutdown; then
Aber: Benannte Files in Verzeichnissen wie /tmp sind ein
Sicherheitsrisiko (Stichwort: Symlink-Angriffe!).
Das Problem zu vermeiden (und BTW auch nicht Unberechtigten zu
erlauben, Deinen Rechner runterzufahren), ist ziemlich diffizil.
Im anderweitig erwähnten "schedule" habe ich dafür Lösungen mit
Verschlüsselungen eingebaut.
In Debian finde ich shutdown.allow
~# cat /etc/shutdown.allow
Das hat damit nichts zu tun: Da geht es nur darum, welcher
Benutzer (vermutlich außer root) shutdown ausführen darf.
In der obigen Diskussion ging es aber darum, den Shutdown
auf andere Bedingungen (laufende Prozesse) einzugrenzen.
(Und um es nochmals klarzumachen: Ich empfehle eher eine
saubere Lösung wie "schedule" dazu zu benutzen, als den
Missbrauch eines nicht-zufälligen Dateinamens in einem
weltbeschreibbarem Verzeichnis als Flag.)
Josef Moellers
2021-05-12 06:28:27 UTC
Permalink
Post by Martin Vaeth
Post by Josef Moellers
+----------
|[ $VERBOSE ] && logger -t $pname Check DoNotShutdown file
|if ls /tmp/DoNotShutdown > /dev/null 2>&1; then
if test -f /tmp/DoNotShutdown; then
Du hast vollkommen Recht, wenn nicht ...

In meinem Szenario gibt es mehrere Prozesse, die einen Shutdown
verhindern. Jeder erzeugt eine "/tmp/DoNotShutdown-<PID>"-Datei (in die
er sogar 'reinschreibt, wieso kein Shutdown erfolgen soll). Um zu
prüfen, ob *keine* dieser Dateien existiert habe ich in *meiner* Version
eben
if ls /tmp/DoNotShutdown* > /dev/null 2>&1; then
stehen.
Post by Martin Vaeth
Aber: Benannte Files in Verzeichnissen wie /tmp sind ein
Sicherheitsrisiko (Stichwort: Symlink-Angriffe!).
Das Problem zu vermeiden (und BTW auch nicht Unberechtigten zu
erlauben, Deinen Rechner runterzufahren), ist ziemlich diffizil.
Im anderweitig erwähnten "schedule" habe ich dafür Lösungen mit
Verschlüsselungen eingebaut.
Nunja, YMMV, sicherlich.
In meinem Umfeld gibt es keinen "Unberechtigten": der Rechner steht im
Heimnetz, der Zyxel-Router hat die Firewall stehen, die keinen Zugriff
von außen erlaubt, von daher.
Und selbst wenn jemand das machen würde, dann wäre eben eine Aufnahme
abgebrochen.

Ich arbeite hier nicht in einem Hochsicherheitstrakt, sondern in meinem
Heimnetzwerk. Und außer der gelegentliche Mail, daß mich jemand beim
M*********en gefilmt haben will (gerade heute morgen wieder ;-) ), habe
ich noch keine Einbrüche in mein Netz erlebt.
WLAN ist mit einem 64-Zeichen langen Zufallsstring abgesichert. Wenn
jemand keinen QR-Code-Leser auf seinem Gerät hat, lese ich ihm das
Paßwort auch nicht vor ("Hm, ist das ein senkrechter Strich, eine eins
oder ein großes I ... und ist das eine Null oder ein großes O?").

Aber ... ja, für eine Produktions-Umgebung wäre das sicherlich keine
professionelle Lösung, da müßte was Besseres und Sichereres hin, da hast
Du Recht.

Josef
Thomas Noll
2021-05-12 06:59:07 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
WLAN ist mit einem 64-Zeichen langen Zufallsstring abgesichert. Wenn
jemand keinen QR-Code-Leser auf seinem Gerät hat, lese ich ihm das
Paßwort auch nicht vor ("Hm, ist das ein senkrechter Strich, eine eins
oder ein großes I ... und ist das eine Null oder ein großes O?").
256 Bit bleiben 256 Bit. Mit 64 Zeichen reichen da die Hexadezimalziffern.
Martin Vaeth
2021-05-12 07:06:23 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Post by Martin Vaeth
Post by Josef Moellers
+----------
|[ $VERBOSE ] && logger -t $pname Check DoNotShutdown file
|if ls /tmp/DoNotShutdown > /dev/null 2>&1; then
if test -f /tmp/DoNotShutdown; then
Du hast vollkommen Recht, wenn nicht ...
In meinem Szenario gibt es mehrere Prozesse, die einen Shutdown
verhindern. Jeder erzeugt eine "/tmp/DoNotShutdown-<PID>"-Datei (in die
er sogar 'reinschreibt, wieso kein Shutdown erfolgen soll). Um zu
prüfen, ob *keine* dieser Dateien existiert habe ich in *meiner* Version
eben
if ls /tmp/DoNotShutdown* > /dev/null 2>&1; then
stehen.
Ich würde dann trotzdem kein externes Kommando wie ls benutzen:

for i in /tmp/DoNotShutdown*
do ! test -f "$i" || exit 0
done

oder einfacher (aber unter ein paar Annahmen):

set -- /tmp/DoNotShutdown*
if test -f "$1"; then
Post by Josef Moellers
Post by Martin Vaeth
Aber: Benannte Files in Verzeichnissen wie /tmp sind ein
Sicherheitsrisiko (Stichwort: Symlink-Angriffe!).
Nunja, YMMV, sicherlich.
In meinem Umfeld gibt es keinen "Unberechtigten"
Wenn der Rechner niemals mit dem Internet Kontakt hat, OK.
Wenn Du ab und zu einen Browser benutzt, hast Du schon einen
Unberechtigten, weil Du in der Praxis davon ausgehen kannst,
dass der Browser Exploits erlaubt, also jemand von außen
(als Browser-Nutzer) machen kann, was er will.
Wenn Du dann irgendeine Möglichkeit der Privilege-Escalation
hast (dazu gehören Symlink-Angriffe), kann Dein Rechner schnell
jemand anderem gehören.
Post by Josef Moellers
[...] habe ich noch keine Einbrüche in mein Netz erlebt.
... von denen Du weißt. Wenn Dein Rechner für gezielte illegale
Aktivitäten missbraucht wird, werden die Betreiber alles tun,
dass Dir das nicht auffällt.
Josef Moellers
2021-05-12 13:13:04 UTC
Permalink
Post by Martin Vaeth
Post by Josef Moellers
[...] habe ich noch keine Einbrüche in mein Netz erlebt.
... von denen Du weißt. Wenn Dein Rechner für gezielte illegale
Aktivitäten missbraucht wird, werden die Betreiber alles tun,
dass Dir das nicht auffällt.
Da hast Du nicht Unrecht.
Leider kann ich auf meine Zyxel-Router nicht nachsehen, was so an
Traffik 'durchgeht. Es wäre ja schön, wenn man irgendwo ablesen könnte
wie viel Netzwerkdaten so hin und her gehen, aber dem scheint nicht so
zu sein.

Andererseits: die, die einen Rechner zum Bitcoin-Mining oder
Spam-Verschicken oder Klicks generieren nutzen wollen, werden sich
(hoffentlich) einfachere Ziele aussuchen. So bleibt nur: wachsam sein,
immer schön alle Patches und Updates einspielen und hoffen, daß der böse
Mann vorbeigeht ;-)

Josef
Dr Eberhard W Lisse
2021-05-12 22:20:22 UTC
Permalink
Auch nicht mit SNMP?

mfg, el

On 2021-05-12 15:13 , Josef Moellers wrote:
[...]
Post by Josef Moellers
Leider kann ich auf meine Zyxel-Router nicht nachsehen, was so an
Traffik 'durchgeht. Es wäre ja schön, wenn man irgendwo ablesen könnte
wie viel Netzwerkdaten so hin und her gehen, aber dem scheint nicht so
zu sein.
[...]
Marc Haber
2021-05-13 07:55:35 UTC
Permalink
Post by Dr Eberhard W Lisse
Auch nicht mit SNMP?
Die meisten SoHo-Router können kein SNMP. Das ist auf der einen Seite
traurig (weil damit viel Funktion auf der Strecke bleibt), auf der
anderen Seite gut (weil auf diese Weise der ganze Strauß an
potenzielen SNMP-Vulnerabilities auf der Strecke bleibt).

Grüße
Marc


[TOFU entsorgt]
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Kay Martinen
2021-05-13 17:03:36 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Dr Eberhard W Lisse
Auch nicht mit SNMP?
Die meisten SoHo-Router können kein SNMP. Das ist auf der einen Seite
traurig (weil damit viel Funktion auf der Strecke bleibt), auf der
anderen Seite gut (weil auf diese Weise der ganze Strauß an
potenzielen SNMP-Vulnerabilities auf der Strecke bleibt).
Möglichkeiten dem zu begegnen gibt es aber. Ich suche auch noch nach der
besten für meine Ansprüche.

Aber man kann

A: einen Zweiten Fertig-Router dahinter setzen der snmp kann. Und wenn
er abschaltbares NAT kennt hat man auch kein Dual-NAT Problem muß aber
mit den Regeln aufpassen. IMHO.

B: Einen Software-Router (Appliance) dazwischen setzen. Entweder auf
Alter HW oder in einer VM falls man eh einen VM-Host hätte (oder ein NAS
mit dieser Funktion). Da gibt es einige wie ipfire, pfsense, opnsense,
FLI4L und die meisten davon können um SNMP erweitert werden und bieten
noch viel mehr. Z.B. ein IDS um angriffe erkennen zu können.

C: Den eigentlichen WAN-Router durch eine der beiden ersten ersetzen.
Geht eigentlich immer außer bei DSL-Hybrid (DSL+LTE Bündelung)

Letzteres ist auch mein Problem weshalb ich aktuelle Variante B (VM)
benutze da ich C eben nicht nutzen kann.

Kay
--
Posted via leafnode
Josef Moellers
2021-05-17 09:02:12 UTC
Permalink
Post by Dr Eberhard W Lisse
Auch nicht mit SNMP?
Janee, scheinbar ja nicht.
Auf jeden Fall finde ich nix in der Konfiguration und auch nmap findet
keinen SNMP-Port (161, 162) und auch ein "ps" über ssh zeigt nix, eben außer
22601 root 1860 S {busybox} fgrep snmp

IIRC hatte ich vor dem Zyxel ein "DSL Modem" (laut Mensch an der
Tekeom-Hotline gibt's sowas überhaupt nicht, nein, sowas gibt es nicht,
hat es nie gegeben, sowas können Sie also auch gar nicht haben ...
komisch ... magenta/weiß und "Telekom" steht 'drauf) und da hing halt
mein Rechner 'dran, der hatte Firewall etc hoch und da konnte ich halt
sehen, wie viele Versuche so gemacht wurden.

ACK, der Rechner mußte laufen, wenn wir irgendwie in's Internet wollten,
aber so war das eben.

Josef
Post by Dr Eberhard W Lisse
[...]
Post by Josef Moellers
Leider kann ich auf meine Zyxel-Router nicht nachsehen, was so an
Traffik 'durchgeht. Es wäre ja schön, wenn man irgendwo ablesen könnte
wie viel Netzwerkdaten so hin und her gehen, aber dem scheint nicht so
zu sein.
[...]
Marc Haber
2021-05-13 07:54:17 UTC
Permalink
Post by Martin Vaeth
... von denen Du weißt. Wenn Dein Rechner für gezielte illegale
Aktivitäten missbraucht wird, werden die Betreiber alles tun,
dass Dir das nicht auffällt.
Nur wenn sie gut sind. Scriptkids sind oft genug nicht gut.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Martin Vaeth
2021-05-11 12:48:59 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Ich hatte ein ähnliches Problem: mein Rechner hat über eine DVB-S-Karte
Filme aufgenommen, sollte aber nicht länger anbleiben als nötig.
Also ein Skript über "cron" das alle 15min u.a.(*) prüft, ob eine Datei
"/tmp/DoNotShutdown" existiert und nur dann, wenn nicht, ein "poweroff".
Das Programm zum Aufnehmen hat anfangs diese Datei erzeugt und am Ende
wieder entfernt.
Solche hässlichen Hacks habe ich früher auch mal gemacht.

Irgendwann mal wollte ich dann aber mal, dass er nach dem Aufnehmen
noch komprimiert. Und irgendwann wollte ich dann, dass er nach der
Aufnahme, aber parallel zum Komprimieren, noch den Kernel übersetzt
und nur herunterfährt, wenn beides erfolgreich war (damit ich ansonsten
später noch Fehler nachschauen kann), und irgendwann wollte ich dann
noch nach der Kernel-Kompilation aber vor dem Herunterfahren die
Kernel-Module für den neuen Kernel bauen, usw.

Meine Lösung: https://github.com/vaeth/schedule/
Josef Moellers
2021-05-11 14:37:13 UTC
Permalink
Post by Martin Vaeth
Post by Josef Moellers
Ich hatte ein ähnliches Problem: mein Rechner hat über eine DVB-S-Karte
Filme aufgenommen, sollte aber nicht länger anbleiben als nötig.
Also ein Skript über "cron" das alle 15min u.a.(*) prüft, ob eine Datei
"/tmp/DoNotShutdown" existiert und nur dann, wenn nicht, ein "poweroff".
Das Programm zum Aufnehmen hat anfangs diese Datei erzeugt und am Ende
wieder entfernt.
Solche hässlichen Hacks habe ich früher auch mal gemacht.
Mag hässlich sein, tut aber seinen Job ;-)
Mir ging es darum, en einen Rechner nur so lange oben zu lassen, bis ich
ihn nicht mehr brauchte und umgekehrt nicht die ganze Nacht, das
Wochenende, den Urlaub, laufen zu lassen.
Inzwischen läuft das Ganze auf einem Bananapi, der für andere Zwecke
(MQTT) eh' 24x7 läuft und da brauche ich es eigentlich nicht mehr.
Post by Martin Vaeth
Irgendwann mal wollte ich dann aber mal, dass er nach dem Aufnehmen
noch komprimiert.
ACK. Das wollte ich dann irgendwann auch, bzw. ich hatte mir einen
Telestar SAT>IP Umsetzer gekauft, weil ich doch gelegentlich mal zwei
Sendungen aufnehmen wollte, die gleichzeitig liefen.
Also statt "/tmp/DoNotShutdown" "/tmp/DoNotShutdown-<PID>" und jeder Job
muß halt seine Datei erzeugen und löschen.
Post by Martin Vaeth
Und irgendwann wollte ich dann, dass er nach der
Aufnahme, aber parallel zum Komprimieren, noch den Kernel übersetzt
und nur herunterfährt, wenn beides erfolgreich war (damit ich ansonsten
später noch Fehler nachschauen kann), und irgendwann wollte ich dann
noch nach der Kernel-Kompilation aber vor dem Herunterfahren die
Kernel-Module für den neuen Kernel bauen, usw.
Meine Lösung: https://github.com/vaeth/schedule/
Naja "the later commands would not restart until the former ones have
finished", DAS hätte bei mir eben nicht funktioniert, weil meine
"Shutdown-Sperren" zum einen durchaus parallel laufen konnten (Tatort im
Ersten und Wunderschön im Dritten) oder ich eben im Wohnzimmer einen
Film streamen wollte und der minidlna ja eigentlich *immer* läuft und
nur während des Guckens Port 8200 offen hat.

Last but not least hat mein Skript am Ende geguckt, wann der nächste
"at"-Job fällig ist und einen ACPI-Poweron ein paar Minuten früher
eingestellt.

Josef
Martin Vaeth
2021-05-11 16:25:21 UTC
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Post by Josef Moellers
Post by Martin Vaeth
Und irgendwann wollte ich dann, dass er nach der
Aufnahme, aber parallel zum Komprimieren, noch den Kernel übersetzt
und nur herunterfährt, wenn beides erfolgreich war (damit ich ansonsten
später noch Fehler nachschauen kann), und irgendwann wollte ich dann
noch nach der Kernel-Kompilation aber vor dem Herunterfahren die
Kernel-Module für den neuen Kernel bauen, usw.
Meine Lösung: https://github.com/vaeth/schedule/
Naja "the later commands would not restart until the former ones have
finished", DAS hätte bei mir eben nicht funktioniert
Das ist ein *optionales Feature*, keine Notwendigkeit!
Post by Josef Moellers
weil meine "Shutdown-Sperren" zum einen durchaus parallel laufen konnten
schedule parallel && shutdown -h now

Mit "schedule" ist es Dir überlassen, ob Du Kommandos parallel oder
sequentiell laufen lässt: Du kannst eben problemlos bestimmte Teile
sequentiell und andere parallel laufen lassen, und jederzeit auf das
Ende von (einer Liste von) parallelen/sequentiellen Teilen warten,
ggf. in Abhängigkeit von deren Fehlerstatus.

Wenn Du es brauchst, kannst Du Dir sogar mit wenigen Zeilen einen
komplexen Ablaufplan aller schedul-ten Prozesse als Shell-Skript
zurechtbiegen (und diesen ebenso schnell wieder ändern!).

In der Praxis genügte mir aber selbst in komplexen Fällen bislang
immer ein einfaches "s r ..." ("s" ist bei mir ein alias für "schedule",
und "r" eine Abkürzung für "run") und 1-2 "s bg ..." (ggf. konditional
mit "s wait ... && ...") in verschiedenen Shells.

Wenn man sich erst einmal angewöhnt hat, je nach Zweck "s s" (schedule)
oder "s q" (queue) vor alle Kommandos zu schreiben, statt sie
direkt zu starten, sind solche Ablaufsteuerungen trivial machbar,
selbst wenn Du Dir später überlegst, den Ablauf vollkommen
umzuschmeißen, etwa weil Du irgendwo "dazwischen" etwas machen musst,
das den vollen Speicher- oder Prozessoreinsatz braucht.

Bei Deinem Hack mit einem Hilfsfile musst Du ja auch einen
Wrapper benutzen, der das File erzeugt und nach dem Job löscht -
da ist ein vorgestelltes "s s" wesentlich flexibler, weil Du eben
mit einfachen Kommandos sagen kannst, aufgrund welcher Bedingung
Du was wann starten willst, also z.B. "Starte Y nach dem erfolgreichen
Ausführen aller vorher schedul'ten Prozesse mit Ausahme der
Prozesse X1-X5, die dann doch erst ausgeführt werden sollen,
wenn Y fertig ist, egal ob Y erfolgreich war oder nicht" usw.

Wichtig: Mit "s l" erhälst Du eine übersichtliche Auflistung
aller Befehle in der Queue und Informationen, welche bereits
laufen oder fertig sind (und ggf. ihren Exit-Status).
Ohne dieses würde man schnell die Übersicht verlieren...
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2021-05-11 09:15:58 UTC
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Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
Tja, das ist das einzige und zugleich schwierigste Problem an Deinem
Wunsch.

Eventuell wird es einfacher, wenn Du die umgekehrte Definition
suchst: Wann *tut* Dein Rechner denn etwas? Und was tut er dann?

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan, so verkrampft wie der Frust. Unglaublich, aber schön!!
(Sloganizer)
Thomas Noll
2021-05-11 10:18:46 UTC
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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
Tja, das ist das einzige und zugleich schwierigste Problem an Deinem
Wunsch.
Eventuell wird es einfacher, wenn Du die umgekehrte Definition
suchst: Wann *tut* Dein Rechner denn etwas? Und was tut er dann?
Als Workaround könnte man den im OP genannten Film in einer
Endlosschleife abspielen.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2021-05-11 11:09:09 UTC
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Post by Thomas Noll
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
Tja, das ist das einzige und zugleich schwierigste Problem an Deinem
Wunsch.
Eventuell wird es einfacher, wenn Du die umgekehrte Definition
suchst: Wann *tut* Dein Rechner denn etwas? Und was tut er dann?
Als Workaround könnte man den im OP genannten Film in einer
Endlosschleife abspielen.
:-)

Mir waren da einfach zu viele "oder" drin. Wenn jemand nicht
abschließend weiss, was sein Rechner alles tun soll, wird er auch
nicht sagen können, wann der Rechner nichts tut.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Ein Traum wird wahr. Mit Stefan. Ein lahmes Vergnügen!
(Sloganizer)
Andreas Kohlbach
2021-05-11 15:09:50 UTC
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Post by Thomas Noll
Als Workaround könnte man den im OP genannten Film in einer
Endlosschleife abspielen.
Das wird bei Pornos^H^H^H^H^H^Heinigen Filmen spätestens beim zweiten
Durchlauf schon langweilig. ;-)
--
Andreas
Horst Felder
2021-05-12 12:36:06 UTC
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Hallo!

Danke für die vielen Antworten!
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
Tja, das ist das einzige und zugleich schwierigste Problem an Deinem
Wunsch.
Eventuell wird es einfacher, wenn Du die umgekehrte Definition
suchst: Wann *tut* Dein Rechner denn etwas? Und was tut er dann?
Ein Einsatz-Szenario wäre, wenn ich über den Rechner Filme sehe,
penne ich gelegentlich ein… ich möchte dann nicht, das der Rechner die
ganze Nacht läuft… also wenn Film zu Ende, bitte nach xx Minuten
ausschalten…

Ein zweites Szenario wäre, das sich mein Rechner runter fahren
soll, nachdem er Daten (beispielsweise ein Backup) auf eine externe
Festplatte kopiert hat, damit er nicht die ganze Nacht läuft…

Ein drittes wäre, wenn ich Daten aus dem Internet runter lade
(beispielsweise Filme über Mediathekview oder ISO-Abbilder), soll er
sich ebenfalls ausschalten, wenn er fertig ist.

Einen schönen Tag noch!
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Servus,
Stefan
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Kay Martinen
2021-05-12 13:11:36 UTC
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Post by Horst Felder
Hallo!
Danke für die vielen Antworten!
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Horst Felder
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
Tja, das ist das einzige und zugleich schwierigste Problem an Deinem
Wunsch.
Eventuell wird es einfacher, wenn Du die umgekehrte Definition
suchst: Wann *tut* Dein Rechner denn etwas? Und was tut er dann?
Ein Einsatz-Szenario wäre, wenn ich über den Rechner Filme sehe,
penne ich gelegentlich ein… ich möchte dann nicht, das der Rechner die
ganze Nacht läuft… also wenn Film zu Ende, bitte nach xx Minuten
ausschalten…
Ein zweites Szenario wäre, das sich mein Rechner runter fahren
soll, nachdem er Daten (beispielsweise ein Backup) auf eine externe
Festplatte kopiert hat, damit er nicht die ganze Nacht läuft…
Ein drittes wäre, wenn ich Daten aus dem Internet runter lade
(beispielsweise Filme über Mediathekview oder ISO-Abbilder), soll er
sich ebenfalls ausschalten, wenn er fertig ist.
Benutzt du denn einen Text-Windowmanager oder arbeitest nur auf der
Konsole mit Lynx o.ä.?

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum du nicht einfach die Mechanismen
benutzt die in deinem Desktop sicherlich bereits eingebaut sind.

Damit sollte sich das eigentlich (fast) alles erschlagen lassen.

Kay
--
Posted via leafnode
Horst Felder
2021-05-13 12:50:17 UTC
Permalink
Hallo!
Post by Kay Martinen
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum du nicht einfach die
Mechanismen benutzt die in deinem Desktop sicherlich bereits
eingebaut sind.
Also zumindest in Mate habe ich im Energiemanagement nur die
Möglichkeit in den Standby zu fahren.

Abgesehen davon, das bei mir der Standby seit einigen Jahren nicht
mehr funktioniert (keine Ahnung, ob sich da was in der Hardware
zerschossen hat, ob es an systemd liegt oder an was ganz anderem),
möchte ich den Rechner runter fahren, weil er möglicherweise Tage
oder Wochen nicht genutzt wird.

Und unter Rasbian finde ich überhaupt keine Möglichkeit in der GUI das
Energiemanagement zu beeinflussen…

Einen schönen Tag noch!
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Kay Martinen
2021-05-13 16:41:37 UTC
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Post by Horst Felder
Hallo!
Post by Kay Martinen
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht warum du nicht einfach die
Mechanismen benutzt die in deinem Desktop sicherlich bereits
eingebaut sind.
Also zumindest in Mate habe ich im Energiemanagement nur die
Möglichkeit in den Standby zu fahren.
Da hab ich in Linux Mint und Ubuntu mit KDE mehr möglichkeiten der
Einstellung. Z.b. Shutdown, Standby, Hybrid, Suspend.
Post by Horst Felder
Abgesehen davon, das bei mir der Standby seit einigen Jahren nicht
mehr funktioniert (keine Ahnung, ob sich da was in der Hardware
zerschossen hat, ob es an systemd liegt oder an was ganz anderem),
... oder deine Festplatte/swap nicht genug platz für ein
hibernation-image hätte, du die tools dafür nicht (mehr) installiert
hast oder etwas zerkonfiguriert wurde.

Defekte HW repariert auch ein script nicht wirklich und wenn neu
installieren nicht in frage kommt dann brauchst du evtl. einfach nur
andere HW oder eine Software-reparatur. Damits auch wieder mit dem
Standby klappt.

Ich hab irgendwie geahnt das dein Problem eigentlich an anderer Stelle
liegt und du nur einen Work-around suchst statt dem eigentlichen Problem
auf den Grund zu gehen.
Post by Horst Felder
möchte ich den Rechner runter fahren, weil er möglicherweise Tage
oder Wochen nicht genutzt wird.
Vielleicht bist du dann einfach mit der Falschen Frage angefangen, wie
z.b. "Warum funktioniert bei mir Standby nicht mehr"
Post by Horst Felder
Und unter Rasbian finde ich überhaupt keine Möglichkeit in der GUI das
Energiemanagement zu beeinflussen…
Raspian und GUI? Das ist nicht ernsthaft ein Desktop-Ersatz für dich
oder? Ich weiß nicht ob der überhaupt großartiges Powermanagement kennt
weil er eh wenig braucht.

Sprechen wir hier jetzt von EINEM oder von ZWEI Geräten. Heißt: Benutzt
du Raspian mit einer GUI als Desktop oder hast du daneben noch einen
Echten PC mit dem o.g. Mate Desktop?

Kay
--
Posted via leafnode
Horst Felder
2021-05-14 08:14:58 UTC
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Hallo Kay!
Post by Kay Martinen
Defekte HW repariert auch ein script nicht wirklich
Nein! Aber runter fahren kann er noch… und genau das will ich!
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Andreas Kohlbach
2021-05-12 13:32:12 UTC
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Post by Horst Felder
Ein Einsatz-Szenario wäre, wenn ich über den Rechner Filme sehe,
penne ich gelegentlich ein… ich möchte dann nicht, das der Rechner die
ganze Nacht läuft… also wenn Film zu Ende, bitte nach xx Minuten
ausschalten…
Hier nutze ich meist einen Player, den ich per Befehl auf der
Kommandozeile starte. Wenn der Rechner nach Ende des Film herunterfahren
soll, gebe ich:

mpv film.mp4; shutdown -h now

ein. Dem User muss der shutdown erlaubt sein.

Vielleicht sonst als root

shutdown -h 90

und als User einen beliebigen Player nutzen. Nach 90 Minuten wird der
Rechner herunterfahren. Die 90 halt auf die Länge des Filmes anpassen,
vielleicht zur Sicherheit ein Minuten länger.
Post by Horst Felder
Ein zweites Szenario wäre, das sich mein Rechner runter fahren
soll, nachdem er Daten (beispielsweise ein Backup) auf eine externe
Festplatte kopiert hat, damit er nicht die ganze Nacht läuft…
Ein drittes wäre, wenn ich Daten aus dem Internet runter lade
(beispielsweise Filme über Mediathekview oder ISO-Abbilder), soll er
sich ebenfalls ausschalten, wenn er fertig ist.
Wie oben:

sh programm; shutdown -h now

Pfade zu programm anpassen, falls deren Verzeichnis nicht in $PATH liegt.
--
Andreas
Arno Welzel
2021-05-16 10:07:36 UTC
Permalink
Horst Felder:

[...]
Post by Horst Felder
Ich habe mich offensichtlich etwas ungenau ausgedrückt… sorry!
An was könnte ich sicher festmachen, das der Rechner nix mehr macht…
an der Last (load), am Prozessor (idle)? Wo und wie lese ich das am
einfachsten aus?
Gar nicht.

Einen definierten Zustand im Sinne von "hat nichts mehr zu tun", gibt es
nicht. Das System hat *immer* irgendwas "zu tun". Du musst schon genau
definieren, was *Du* als "nichts mehr zu tun" ansiehst.

Bildschirmschoner reagieren z.B. darauf, dass länger als x Minuten keine
Eingabe per Tastatur oder Maus erfolgt ist. Das bedeutet aber nicht,
dass das System generell nichts mehr zu tun hat, sondern nur, dass
längere Zeit keine Eingaben erfolgt sind und vermutlich auch kein Mensch
davor sitzt, der den Bildschirminhalt betrachtet.
--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
Kay Martinen
2021-05-11 16:53:49 UTC
Permalink
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Ist der 2fat2fly? :-) SCNR

Einem Server (designation 24/7 Betrieb) so was an zu tun macht keinen
sinn, daher nehme ich an du sprichst von einem Desktop-Linux das wohl
auch eine Grafische Oberfläche mit bringt. Die haben aber m.W. alle
schon ein Powermanagement und inaktivitäts-Erkennung (acpi oder was
anderes) eingebaut und auf meinen PCs hier läuft das so weit auch
problemlos. Zum Runterfahren selbst brauchst du eigentlich kein Script.
Da reicht ein 'halt' oder 'poweroff' auf einer Konsole, oder auch
'shutdown -h now' was aber üblicherweise nur als root gelingt. Du kannst
den user mit dem du dich anmeldest aber der gruppe sudoers hinzu fügen
dann sollte das auch dort gehen.

So viel zum runterfahren selbst. Was den Auslöser dafür angeht: It
depends! Das hängt komplett davon ab WAS du an deinem PC machst, welche
Ressourcen (CPU, RAM, Disk, LAN) es braucht und wie lange diese Aufgaben
für gewöhnlich dauern. Bei einem 5 min. Job macht autoshutdown keinen
sinn, da kann man auch in der nähe bleiben und die Netztaste drücken
wenn fertig.

Aber deine Anforderungen sind zu schwammig formuliert

- WENN Script beendet...
- WENN kopieren beendet...
- WENN Film zu ende geschaut...

sind drei verschiedene Fälle die zu viele variationen beinhalten können.

WENN das script beendet ist... willst du dann noch fehler im ablauf
lesen? Dann sollten die mittels 'tee' und umleitung der ausgabe in eine
datei gesichert werden. Da reicht dann ein simples 'shutdown -h now' am
Script-ende. Wenn das Script aber einen kernel samt module kompliliert
und installiert stehtst du nach dem aufwachen evtl. vor einem
nicht-bootenden System!

WENN kopieren beendet... ja, nur WOHIN? Auf eine andere lokale Platte
(Trigger Disk-IO) auf eine gemountete Freigabe (Trigger Net-IO) die...
NFS, SMB oder WAS ist? Hier sollte ein inaktivitäts-timeout des Desktop
greifen können. Sprich: kein Handlungsbedarf. Ansonsten: Ist es ein
rsync job in einem script für's Backup?`Dann s.o.

Und schließlich: WENN film zu ende geschaut...dann kannst DU selbst den
PC aus machen! Oder willst du gar doch den Server ausschalten von dem
der Film gestreamt wurde? :-) Wer sitzt denn bitte vor dem PC wenn der
Film endete?

Hast du noch andere Use cases vergessen zu erwähnen die länger laufen
und in deiner Abwesenheit den PC runterfahren sollen? Dann müsstest du
mal obiges Kriterien (er)klären damit man ggf. einen Trigger ausmachen
kann.

Aber ein einfaches "nichts mehr zu tun hat" ist per definition schon
definitions-los. :-) Schau dir an was cron so treibt oder die
systemd-timer und dein Desktop hat bestimmt auch zeitabhängige Jobs in
Petto. Wirklich "nichts" tut ein Desktop PC selten. Das siehst du schon
wenn du eine root-konsole im Vollbild auf machst und 'top' mit kurzer
aktualisierungszeit eine weile laufen lässt und zu schaust was da so
alles auftaucht.

Die kunst ist eher zu unterscheiden welche jobs wichtig sind und nicht
unterbrochen werden sollen und welche nice to have sind aber
unterbrochen werden können weil sie evtl. einfach später wiederholt
werden können. Beispielsweise kann ein 'updatedb' jederzeits erfolgen,
die tägliche Logrotation sollte aber besser nur EIN mal und nur EIN mal
pro Tag passieren.
Post by Horst Felder
Wie würdet ihr das angehen?
Auf der Shell? Gar nicht. Nur mit den o.g. Befehlen und dann direkt.
Ich würde mich ansonsten mal im Bereich des Energiesparmanagement des
Desktops umsehen ob es da bestimmte trigger oder inhibitoren gibt mit
denen man aus eigenem Script den Inaktivitäts-Timeout aufhalten oder
anstoßen könnte - je nachdem wie's gebraucht würde.

Ein Nebenposter hat dazu schon was geschrieben. Ich hab das bisher nicht
gebraucht. Meine Kisten wachen auf wenn ich den Knopf drücker oder den
Schirm hoch klappe und sie Schlafen auch selbst wieder ein wenn sie nix
weiter zu erledigen haben. Eingestellt nur mit den Mitteln der GUI.

Nur meinen Lenovo PC bekomme ich nicht davon überzeugt auf Maus oder
Keyboard-druck auf zu wachen, aber die Netztaste weckt ihn.

Kay
--
Posted via leafnode
Josef Moellers
2021-05-12 06:30:35 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Ist der 2fat2fly? :-) SCNR
Einem Server (designation 24/7 Betrieb) so was an zu tun macht keinen
sinn
Stimmt: "automagisch runter fahren" steht einem 24x7-Betrieb ein klein
bischen im Weg ;-)

Josef
Kay Martinen
2021-05-12 19:51:34 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Ist der 2fat2fly? :-) SCNR
Einem Server (designation 24/7 Betrieb) so was an zu tun macht keinen
sinn
Stimmt: "automagisch runter fahren" steht einem 24x7-Betrieb ein klein
bischen im Weg ;-)
Es ist dennoch nicht unmöglich den ebenso automagisch wieder zu starten
z.b. per wake on lan von einem raspi den man vielleicht wg. klein und
stromsparend eh dauerhaft laufen hätte.

Aber Server sind m.E. auf weniger einschaltvorgänge und mehr auf
dauerbetrieb hin optimiert - zumindest echte Server-HW (auch NAS?). Da
ist jeder Schutdown-Reboot-Zyklus auch extra Stress.

Vielleicht mal abgesehen von meinen Proliant Servern die eh nie ganz aus
sind. Dafür laufen aber BMC, ILO, ILO-LAN und einige Lüfter dauernd und
verbrauchen weiter strom.

Bei selbstbau-Servern auf Standard-HW ist das aber vermutlich auch egal.

N.B. Beim EISFAIR Server Projekt gabs mal ein Autoshutdown/Autohalt tool
aber ich weiß nicht mehr obs das noch gibt und worauf das Reagierte.

Kay
--
Posted via leafnode
Josef Moellers
2021-05-17 09:23:23 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Ist der 2fat2fly? :-) SCNR
Einem Server (designation 24/7 Betrieb) so was an zu tun macht keinen
sinn
Stimmt: "automagisch runter fahren" steht einem 24x7-Betrieb ein klein
bischen im Weg ;-)
Es ist dennoch nicht unmöglich den ebenso automagisch wieder zu starten
z.b. per wake on lan von einem raspi den man vielleicht wg. klein und
stromsparend eh dauerhaft laufen hätte.
Ja, WOL müßte gehen, ACPI aber auch:
Das Letzte, was das shutdown-Skript macht ist, einen "wakealarm" für den
nächsten AT-Job ein zu stellen (bzw 15 Minuten vorher, damit ggf ein
fsck laufen kann), es sei denn, der ist weniger als 20 Minuten entfernt.

echo $(($nextjob - 15 * 60)) > /sys/class/rtc/rtc0/wakealarm
Post by Kay Martinen
Aber Server sind m.E. auf weniger einschaltvorgänge und mehr auf
dauerbetrieb hin optimiert - zumindest echte Server-HW (auch NAS?). Da
ist jeder Schutdown-Reboot-Zyklus auch extra Stress.
ACK. Server solltene ehr durchlaufen. Manche Platte ist schon nach einem
Powercycle nicht wieder angelaufen.
Post by Kay Martinen
Vielleicht mal abgesehen von meinen Proliant Servern die eh nie ganz aus
sind. Dafür laufen aber BMC, ILO, ILO-LAN und einige Lüfter dauernd und
verbrauchen weiter strom.
Nicht nur die Proliant, auch die Primergies hatten das. War eigentlich
ganz praktisch, insbesondere die Konsol-Umlenkung ;-)
Post by Kay Martinen
Bei selbstbau-Servern auf Standard-HW ist das aber vermutlich auch egal.
Wie ich schon anderswo schrub: ein GA-X99-UD5 ... achnee ... inzwischen
"nur" noch ein -UD4 (nicht fragen, wenn Ihr keinen erwachsenen Mann
weinen sehen wollt).

Josef
Kay Martinen
2021-05-12 20:20:21 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Einem Server (designation 24/7 Betrieb) so was an zu tun macht keinen
sinn
Stimmt: "automagisch runter fahren" steht einem 24x7-Betrieb ein klein
bischen im Weg ;-)
Übrigens: Viele Menschen sind jetzt Pandemie-bedingt in Kurzarbeit oder
Teilzeit. Warum nicht auch Rechner/Server? Vielleicht ein 8-12/7 statt
24/7. Richtig aus spart das sogar 50% Energie.

:-)

Allerdings hab ich dazu bisher nie ein script gebraucht. Nur die
Settings des Desktops und meinen Finger. Ich hab noch Rechner mit
Power-Taste, vielleicht liegt's daran. ;)

Filme sehe ich über meinen Raspi mit LibreElec. Der muß nicht runter
fahren der braucht eh wenig strom. Und der Fernseher schaltet sich eh
von allein aus.

Kay

P.S. O-Pratchett-J "Ich habe einen Zauberer und ich werde ihn benutzen"
--
Posted via leafnode
Josef Moellers
2021-05-17 09:15:29 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Post by Horst Felder
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Einem Server (designation 24/7 Betrieb) so was an zu tun macht keinen
sinn
Stimmt: "automagisch runter fahren" steht einem 24x7-Betrieb ein klein
bischen im Weg ;-)
Übrigens: Viele Menschen sind jetzt Pandemie-bedingt in Kurzarbeit oder
Teilzeit. Warum nicht auch Rechner/Server? Vielleicht ein 8-12/7 statt
24/7. Richtig aus spart das sogar 50% Energie.
:-)
Ich bin schon seit ein paar Jahren im Home-Office. Der Weg in's Büro (ca
400 km) war mir einfach zu weit ;-)
Nächstes Jahr habe ich aber vor einmal mit dem Fahrrad in's Firmen-Büro
zu fahren ...
Post by Kay Martinen
Allerdings hab ich dazu bisher nie ein script gebraucht. Nur die
Settings des Desktops und meinen Finger. Ich hab noch Rechner mit
Power-Taste, vielleicht liegt's daran. ;)
Ja, aktuell mache ich das auch, weil ja der BananaPi das Aufnehmen
übernommen hat und ich den Rechner nach Feierabend eigentlich nicht mehr
brauche.
Hochsporadisch starte ich den Rechner aber wieder (oder schalte ihn
NICHT aus), z.B. wenn ich auf dem Sofa irgendwelche Dokumente bearbeiten
oder PDFs lesen will, die auf dem Rechner liegen. Dann habe ich ein
"keepup"-Skript, das einfach "touch /tmp/DoNotShutdown" macht, dann wird
mir der Rechner nicht heruntergefahren, nur weil ich zwischenzeitlich in
der Abteilung für Sanitärkeramik oder beim Abendbrot war. Um 23:55 läuft
ein cron-Job: "rm -f /tmp/DoNotShutdown").
Post by Kay Martinen
Filme sehe ich über meinen Raspi mit LibreElec. Der muß nicht runter
fahren der braucht eh wenig strom. Und der Fernseher schaltet sich eh
von allein aus.
Ja, die Filme (Aufnahmen und ge-rip-te DVDs) lagen aber bis vor Kurzem
auch auf dem Rechner, deswegen hatte ich mir extra ein Gigabyte
GA-X99-UD5 gekauft, da passen 10 SATAs 'dran. Inzwischen habe ich das
ausgelagert und einen eigenen NAS-Server aufgebaut.Ein ASROCK J3455M mit
zwei SATA-Karten mit je 8 Ports.

Josef
Kay Martinen
2021-05-17 12:03:13 UTC
Permalink
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Übrigens: Viele Menschen sind jetzt Pandemie-bedingt in Kurzarbeit oder
Teilzeit. Warum nicht auch Rechner/Server? Vielleicht ein 8-12/7 statt
24/7. Richtig aus spart das sogar 50% Energie.
:-)
Ich bin schon seit ein paar Jahren im Home-Office. Der Weg in's Büro (ca
400 km) war mir einfach zu weit ;-)
So lange du dabei keine Landesgrenze kreuzen mußt. LoL.
Post by Josef Moellers
Nächstes Jahr habe ich aber vor einmal mit dem Fahrrad in's Firmen-Büro
zu fahren ...
Du fährst also Montags los und bist pünklich zum Wochenende am Freitag
nachmittag dort? Dann kann man sich gleich mal die gegend ansehen.
HarHarHar. Das ich kein großer Fahrradfahrer bin muß ich nicht erwähnen.
Bei uns ist die längste Strecke ca. 10km. Danach muß man auf Wassertaxi
umsteigen oder im Kreis fahren.
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Settings des Desktops und meinen Finger. Ich hab noch Rechner mit
Power-Taste, vielleicht liegt's daran. ;)
Ja, aktuell mache ich das auch, weil ja der BananaPi das Aufnehmen
übernommen hat und ich den Rechner nach Feierabend eigentlich nicht mehr
brauche.
Hmm. Du hast also (Jetzt erst?) einen eigenen Desktop PC?? Oder ist das
4ma? BananaPi soll ja mehr Rechenkraft haben aber Desktop würde ich mir
damit auch nicht antun wollen.
Post by Josef Moellers
Hochsporadisch starte ich den Rechner aber wieder (oder schalte ihn
NICHT aus), z.B. wenn ich auf dem Sofa irgendwelche Dokumente bearbeiten
oder PDFs lesen will, die auf dem Rechner liegen. Dann habe ich ein
Okay. Klingt nach 4ma PC.
Post by Josef Moellers
"keepup"-Skript, das einfach "touch /tmp/DoNotShutdown" macht, dann wird
mir der Rechner nicht heruntergefahren, nur weil ich zwischenzeitlich in
der Abteilung für Sanitärkeramik oder beim Abendbrot war. Um 23:55 läuft
ein cron-Job: "rm -f /tmp/DoNotShutdown").
Bin mir jetzt nicht mehr sicher. Gehörte dazu; als glue-logic; noch ein
anderes script das du hier evtl. schon gepostet hattest? Denn das ein
Standard-Linux einen Mechanismus hätte der auf obiges Flagfile reagiert
wüsste ich jetzt nicht.

Aber cool wär's schon, weil man dann nix anderes basteln müsste.
In der hinsicht tippe ich in richtung 'laptop-tools'
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Filme sehe ich über meinen Raspi mit LibreElec. Der muß nicht runter
fahren der braucht eh wenig strom. Und der Fernseher schaltet sich eh
von allein aus.
Ja, die Filme (Aufnahmen und ge-rip-te DVDs) lagen aber bis vor Kurzem
auch auf dem Rechner, deswegen hatte ich mir extra ein Gigabyte
GA-X99-UD5 gekauft, da passen 10 SATAs 'dran. Inzwischen habe ich das
Ein "ähnliches" Board hab ich hier auch, mit SATA-3 SATA-6,
Raidfunktionen... Desktop mit VB oder Serverjobs... ich überlege noch.
Post by Josef Moellers
ausgelagert und einen eigenen NAS-Server aufgebaut.Ein ASROCK J3455M mit
zwei SATA-Karten mit je 8 Ports.
8 Port Karten mit PCIex1? Wieviel durchsatz schaffst du mit dem Realtek
RTL 8111E onboard? So von Disk2Disk via LAN.

Und was hat dich der Spaß gekostet (Board, RAM>2 GB, 2*8Port SATA)?

Kay
--
Posted via leafnode
Josef Moellers
2021-05-18 08:57:33 UTC
Permalink
Post by Kay Martinen
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Übrigens: Viele Menschen sind jetzt Pandemie-bedingt in Kurzarbeit oder
Teilzeit. Warum nicht auch Rechner/Server? Vielleicht ein 8-12/7 statt
24/7. Richtig aus spart das sogar 50% Energie.
:-)
Ich bin schon seit ein paar Jahren im Home-Office. Der Weg in's Büro (ca
400 km) war mir einfach zu weit ;-)
So lange du dabei keine Landesgrenze kreuzen mußt. LoL.
Doch, ich müß in's Ausland: von NRW nach ... Bayern.
Post by Kay Martinen
Post by Josef Moellers
Nächstes Jahr habe ich aber vor einmal mit dem Fahrrad in's Firmen-Büro
zu fahren ...
Du fährst also Montags los und bist pünklich zum Wochenende am Freitag
nachmittag dort? Dann kann man sich gleich mal die gegend ansehen.
Jepp. Das wird sicherlich eine Wochentour. Ems- und Weserradweg sowie
eine Spritztour von OWL an die niederländische Nordseeküste hab' ich
schon hinter mir.
Die drei Touren waren ja eher flach, aber nach Nbg muß ich wohl einige
Höhenmeter hinter mich bringen.

[...]
Post by Kay Martinen
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Settings des Desktops und meinen Finger. Ich hab noch Rechner mit
Power-Taste, vielleicht liegt's daran. ;)
Ja, aktuell mache ich das auch, weil ja der BananaPi das Aufnehmen
übernommen hat und ich den Rechner nach Feierabend eigentlich nicht mehr
brauche.
Hmm. Du hast also (Jetzt erst?) einen eigenen Desktop PC?? Oder ist das
4ma? BananaPi soll ja mehr Rechenkraft haben aber Desktop würde ich mir
damit auch nicht antun wollen.
Nein, ich hatte immer schon einen PC, der von AT immer wieder mal einen
Sprung gemacht hat. Als mein voriger Arbeitgeben den Laden hier zu
gemacht hat, sozusagen Futschi so war, und ich beim grünen Chamäleon
eingestiegen bin, habe ich mir einen neuen Rechner zusammenbauen lassen,
eben mit 10 SATA Ports, auch weil der alte keine Virtualisierung konnte
und ich inzwischen gar nicht weiß, wie ich ohne arbeiten könnte (bei
meinem alten AG hatte ich u.a. einen Blade-Server für ein
Entwicklungsprojekt, da brauchte ich nicht zu virtualisieren).
Irgendwann habe ich aber gedacht, daß das eigentlich unnütze
Energieverschwendung ist, den Boliden für eine Aufnahme hoch zu fahren
und habe die Aufnahme-Software auf den bananpi 'rübergeschoben. "at" und
"cron" gibt's ja auch da und wegen MQTT läuft der 24x7. Eine SSD hat der
übrigens auch, Bearbeitet wird aber immer noch auf dem Deskside-Rechner
und gespeichert auf dem NAS.
Post by Kay Martinen
Post by Josef Moellers
Hochsporadisch starte ich den Rechner aber wieder (oder schalte ihn
NICHT aus), z.B. wenn ich auf dem Sofa irgendwelche Dokumente bearbeiten
oder PDFs lesen will, die auf dem Rechner liegen. Dann habe ich ein
Okay. Klingt nach 4ma PC.
Jein. Eigenmtlich ist es mein eigener, die 4ma hat mir ein Notebook
spendiert. Und weil ich eh' gerne viel speicher habe, arbeite ich im
HomeOffice auf dem großen und im Wohnzimmer auf dem Notebook.
Post by Kay Martinen
Post by Josef Moellers
"keepup"-Skript, das einfach "touch /tmp/DoNotShutdown" macht, dann wird
mir der Rechner nicht heruntergefahren, nur weil ich zwischenzeitlich in
der Abteilung für Sanitärkeramik oder beim Abendbrot war. Um 23:55 läuft
ein cron-Job: "rm -f /tmp/DoNotShutdown").
Bin mir jetzt nicht mehr sicher. Gehörte dazu; als glue-logic; noch ein
anderes script das du hier evtl. schon gepostet hattest? Denn das ein
Standard-Linux einen Mechanismus hätte der auf obiges Flagfile reagiert
wüsste ich jetzt nicht.
Ja, das Skrip, welches ich ganz zu Anfang in Auszügen gepostet hatte,
gehört dazu:

1 Eine Task, die gerne zu Ende laufen möchte, erzeugt eine
"/tmp/DoNotShutdown"-Datei, meist mit der PID als Suffix.
Ist die Task fertig, löscht sie die Datei wieder.

2 Alle 15 Minuten läuft per "cron" ein Job, der besagtes Skript
ausführt, das u.a. "ls /tmp/DoNotShutdown* > /dev/null 2>&1" macht und
den Exitstatus abfragt. Ist der 0, gibt es mindestens eine solche Datei
und das Skript beendet sich. Ist der nicht 0 (sondern 2), gibt es keine
solche Datei und *dieser* Punkt ist abgehakt. Dann kommen noch andere
wie "läuft einer von einem Pool von anderen Rechnern", "ist noch jemand
einge-log-t", "stream gerade jemand einen Film über minidlnad", "ist ein
AT-Job für die nächsten 30 Minuten ge-schedule-t". Sind alle diese
Fragen mit "Nein" beantwortet, wird der ACPI-Timer für den nächsten
AT-Job eingestellt und der Rechner heruntergefahren.
Post by Kay Martinen
Aber cool wär's schon, weil man dann nix anderes basteln müsste.
In der hinsicht tippe ich in richtung 'laptop-tools'
Das Hauptproblem ist eben: wie definiere ich "der Rechner hat nix zu tun
und kann ausgeschaltet werden"? Wenn ich z.B. aufnehme, ist der rechner
i.W. idle, nur alle paar ms kommt ein DVB-S-Frame (oder wie das so
heißt), das gelesen und gespeichert werden möchte.
Von daher: wer nicht von einem unerwarteten Shutdown abrupt beendet
werden will, muß das vorher ankündigen, dann geht das.
Post by Kay Martinen
Post by Josef Moellers
Post by Kay Martinen
Filme sehe ich über meinen Raspi mit LibreElec. Der muß nicht runter
fahren der braucht eh wenig strom. Und der Fernseher schaltet sich eh
von allein aus.
Ja, die Filme (Aufnahmen und ge-rip-te DVDs) lagen aber bis vor Kurzem
auch auf dem Rechner, deswegen hatte ich mir extra ein Gigabyte
GA-X99-UD5 gekauft, da passen 10 SATAs 'dran. Inzwischen habe ich das
Ein "ähnliches" Board hab ich hier auch, mit SATA-3 SATA-6,
Raidfunktionen... Desktop mit VB oder Serverjobs... ich überlege noch.
Post by Josef Moellers
ausgelagert und einen eigenen NAS-Server aufgebaut.Ein ASROCK J3455M mit
zwei SATA-Karten mit je 8 Ports.
8 Port Karten mit PCIex1? Wieviel durchsatz schaffst du mit dem Realtek
RTL 8111E onboard? So von Disk2Disk via LAN.
Kann ich Dir so nicht sagen. Da ich i.W. Allein-Nutzer bin, bin ich
bislang noch nicht an die Grenzen gestoßen. Die Platten bilden übrigens
ein RAID5 mit aktuell einer HotSpare (hat mir schon mal das "Leben"
gerettet \o/ ).
Post by Kay Martinen
Und was hat dich der Spaß gekostet (Board, RAM>2 GB, 2*8Port SATA)?
Kann ich Dir auch nicht sagen. Aber eigentlich "normale" Preise, also
Alternate oder Reichelt oder so

Ein SATA-Controller schlug mit 75€ zu Buche.
Eine 6TB Platte mit 264€ (immer wieder mal eine, bei Bedarf *)
Wo ich das ASROCK her habe, weiß ich auch nicht mehr, das müßte aber der
Händler hier vor Ort gewesen sein, der ist auch nicht teurer als Händler
im Netz (Klar, da kann man ggf mal einen Zehner oder so sparen, aber der
Händler vor Ort ist halt in 5 Minuten erreichbar und dann habe ich
meist, was ich brauche).

Josef

(*) Irgendwann habe ich mal wimre 4 oder 5 Stück gekauft und die
eingebaut und einfach in einer Schleife alle Platten in eine Volume
Group eingebunden, die nur ein log. Volume hatte, und dann das eine log.
Volume vergrößert und dann ein XFS angelegt und dann ... gemerkt, daß da
was nicht stimmte: eine Platte hatte statt 6TB "nur" 600GB oder sogar
noch weniger. Ein XFS konnte man damals und kann es heute wohl immer
noch nicht, verkleinern ... Die Platte wurde anstandslos getauscht und
so lange habe ich mit einem am Ende offenen XFS gelebt. Inzwischen lasse
ich von XFS die Finger und habe ein ext4 auf meinem RAID5. Heute würde
ich viellecht btrfs nehmen.
Horst Felder
2021-05-13 13:03:16 UTC
Permalink
Hallo!
Post by Kay Martinen
Und schließlich: WENN film zu ende geschaut...dann kannst DU selbst
den PC aus machen!
Nein… tatsächlich? :D

Es sei denn ich bin eingeschlafen… was mir öfter passiert… dann
bemerke ich manchmal erst nach Tagen, das der Raspi noch läuft (die
Glotze schaltet sich ja automatisch aus)…

Einen schönen Tag noch!
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Kay Martinen
2021-05-13 16:51:43 UTC
Permalink
Post by Horst Felder
Hallo!
Post by Kay Martinen
Und schließlich: WENN film zu ende geschaut...dann kannst DU selbst
den PC aus machen!
Nein… tatsächlich? :D
Ja, tatsächlich! :-)

Nicht alles wo "Auto" dran steht läuft auch rund - und ohne 4 Räder!
Post by Horst Felder
Es sei denn ich bin eingeschlafen… was mir öfter passiert… dann
bemerke ich manchmal erst nach Tagen, das der Raspi noch läuft (die
Glotze schaltet sich ja automatisch aus)…
Oweh, ein Desktop-Minimalist und Extrem-Sparer. :-)

Versuchs mal mit einem Echten PC für Desktop und libreelec auf dem
Raspi. Beide haben "Echte" Möglichkeiten nach einer Weile inaktivität
automatisch runter zu fahren. Eine Zeitlang habe ich das bei Libreelec
auch genutzt. Aber mich nervte mehr das man nach dessen Shutdown immer
den Stecker ziehen und wieder stecken mußte damit er neu startet. Denn
der hat keine Powertaste und auch keinen Reset. Und auch wenn man das
extern nachrüsten könnte müsste man es immer noch tun. Der bleibt bei
mir einfach an, Fertig! Nur der Desktop geht in Hybriden Standby.

Aber beides lief zuverlässig. Ich schließe also das du deine Wahl der
Mittel mal überdenken solltest.


Kay
--
Posted via leafnode
Horst Felder
2021-05-14 08:12:09 UTC
Permalink
Hallo!
Post by Kay Martinen
Versuchs mal mit einem Echten PC für Desktop
Danke für deine wertvollen Tipps, Kay!
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Nikolai Försterling
2021-06-03 14:50:39 UTC
Permalink
Am Thu, 13 May 2021 18:51:43 +0200
schrieb Kay Martinen <***@martinen.de>:

[...]
Post by Kay Martinen
Versuchs mal mit einem Echten PC für Desktop und libreelec auf dem
Raspi. Beide haben "Echte" Möglichkeiten nach einer Weile inaktivität
automatisch runter zu fahren. Eine Zeitlang habe ich das bei Libreelec
auch genutzt. Aber mich nervte mehr das man nach dessen Shutdown immer
den Stecker ziehen und wieder stecken mußte damit er neu startet. Denn
der hat keine Powertaste und auch keinen Reset. Und auch wenn man das
extern nachrüsten könnte müsste man es immer noch tun. Der bleibt bei
mir einfach an, Fertig! Nur der Desktop geht in Hybriden Standby.
Dafür gibt es Hardware zum Aufstecken wie "OnOff SHIM", das kostet etwa
10€ und funktioniert zuimindest mit RasPiOS zuverlässig, damit geht das
Ausschalten (Herunterfahren) sowohl über Taster als auch skriptbar.

[...]

Niko
Juergen Ilse
2021-06-03 23:41:54 UTC
Permalink
Hallo,

Nikolai Försterling <***@web.de> wrote:
[ Ein/Aus Schalter am Raspi ]
Post by Nikolai Försterling
Dafür gibt es Hardware zum Aufstecken wie "OnOff SHIM", das kostet etwa
10€ und funktioniert zuimindest mit RasPiOS zuverlässig, damit geht das
Ausschalten (Herunterfahren) sowohl über Taster als auch skriptbar.
Mein Raspi4 steckt in einem ArgonOne Gehaeuse, das beinhaltet den Schalter
bereits ...

Tschuess,
Juergen Ilse (***@usenet-verwaltung.de)

Wolfgang Klein
2021-05-23 15:05:24 UTC
Permalink
Post by Horst Felder
...
Es sei denn ich bin eingeschlafen… was mir öfter passiert… dann
bemerke ich manchmal erst nach Tagen, das der Raspi noch läuft (die
Glotze schaltet sich ja automatisch aus)…
https://de.wikipedia.org/wiki/Totmanneinrichtung

Dank der GPIO am Raspi sehr schnell realisiert...
--
Wolfgang


P.S.: 'Tschuldigung für die PN! Falschen Knopf gedrückt...
Horst Felder
2021-05-12 12:44:49 UTC
Permalink
Hallo!

Ein Bekannter hat für sein NAS folgendes Script geschrieben:

while :
do
load5M=$(uptime | awk -F'[a-z]:' '{ print $2}' | sed s/,//g | cut
-b6-8) threshold=025
echo $load5M
if [ $threshold -gt $load5M ]
then
sleep 120
shutdown now
break
fi
sleep 20
done

Ist das sinnvoll (zumindest für load)? Geht das auch kürzer?

Einen schönen Tag noch!
--
Mit freundlichen Grüßen
Horst Felder - www.flohheim.de
GNU/Linux; damit ich auch morgen noch vernünftig arbeiten kann!
Stefan Wiens
2021-05-12 13:20:28 UTC
Permalink
Post by Horst Felder
do
load5M=$(uptime | awk -F'[a-z]:' '{ print $2}' | sed s/,//g | cut
-b6-8) threshold=025
echo $load5M
if [ $threshold -gt $load5M ]
then
sleep 120
shutdown now
break
fi
sleep 20
done
Ist das sinnvoll (zumindest für load)? Geht das auch kürzer?
Die Konstruktion ist - vorsichtig ausgedrückt - zerbrechlich:

Der Output von uptime(1) ist nicht wirklich standardisiert und
obendrein abhängig von der Locale, insbes. LC_NUMERIC. Hier erhält
load5M gerade den Wert "2.", der Vergleich führt dann zum Fehler
"bash: [: 2.: integer expression expected".
--
Stefan
Thomas Dorner
2021-05-12 19:16:53 UTC
Permalink
Post by Stefan Wiens
Post by Horst Felder
do
load5M=$(uptime | awk -F'[a-z]:' '{ print $2}' | sed s/,//g | cut
-b6-8) threshold=025
echo $load5M
if [ $threshold -gt $load5M ]
then
sleep 120
shutdown now
break
fi
sleep 20
done
Ist das sinnvoll (zumindest für load)? Geht das auch kürzer?
Der Output von uptime(1) ist nicht wirklich standardisiert und
obendrein abhängig von der Locale, insbes. LC_NUMERIC. Hier erhält
load5M gerade den Wert "2.", der Vergleich führt dann zum Fehler
"bash: [: 2.: integer expression expected".
Und dann wäre da die Interpretation von mit 0 beginnenden Zahlen als
Oktalzahlen. die 025 ist in Wirklichkeit eine 021, und wenn beim load
ein 0.xy mit x oder y aus [8, 9] herauskommt, wird das Ganze undefiniert.

Viele Grüße, Thomas
--
Adresse gilt nur kurzzeitig!
Stefan Wiens
2021-05-12 19:58:54 UTC
Permalink
Post by Thomas Dorner
Post by Stefan Wiens
Post by Horst Felder
do
load5M=$(uptime | awk -F'[a-z]:' '{ print $2}' | sed s/,//g | cut
-b6-8) threshold=025
echo $load5M
if [ $threshold -gt $load5M ]
then
sleep 120
shutdown now
break
fi
sleep 20
done
Ist das sinnvoll (zumindest für load)? Geht das auch kürzer?
Der Output von uptime(1) ist nicht wirklich standardisiert und
obendrein abhängig von der Locale, insbes. LC_NUMERIC. Hier erhält
load5M gerade den Wert "2.", der Vergleich führt dann zum Fehler
"bash: [: 2.: integer expression expected".
Und dann wäre da die Interpretation von mit 0 beginnenden Zahlen als
Oktalzahlen. die 025 ist in Wirklichkeit eine 021, und wenn beim load
ein 0.xy mit x oder y aus [8, 9] herauskommt, wird das Ganze undefiniert.
An der Stelle nicht:

$ [ 025 -lt 25 ] && echo true
$ [ 025 -lt 26 ] && echo true
true
$
--
Stefan
Thomas Dorner
2021-05-13 15:19:52 UTC
Permalink
Hallo Stefan!
Post by Stefan Wiens
Post by Thomas Dorner
Und dann wäre da die Interpretation von mit 0 beginnenden Zahlen als
Oktalzahlen. die 025 ist in Wirklichkeit eine 021, und wenn beim load
ein 0.xy mit x oder y aus [8, 9] herauskommt, wird das Ganze undefiniert.
$ [ 025 -lt 25 ] && echo true
$ [ 025 -lt 26 ] && echo true
true
$
Du hast recht, da unterscheiden sich (in der BaSH und vermutlich gemäß
POSIX) "[ ]" und "[[ ]]", das hatte ich übersehen:

| ~> [ 025 -lt 25 ] && echo true
| ~> [[ 025 -lt 25 ]] && echo true
| true

Viele Grüße, Thomas
--
Adresse gilt nur kurzzeitig!
Stefan Wiens
2021-05-13 17:53:29 UTC
Permalink
Post by Thomas Dorner
Hallo Stefan!
Post by Stefan Wiens
Post by Thomas Dorner
Und dann wäre da die Interpretation von mit 0 beginnenden Zahlen als
Oktalzahlen. die 025 ist in Wirklichkeit eine 021, und wenn beim load
ein 0.xy mit x oder y aus [8, 9] herauskommt, wird das Ganze undefiniert.
$ [ 025 -lt 25 ] && echo true
$ [ 025 -lt 26 ] && echo true
true
$
Du hast recht, da unterscheiden sich (in der BaSH und vermutlich gemäß
| ~> [ 025 -lt 25 ] && echo true
| ~> [[ 025 -lt 25 ]] && echo true
| true
"[[" als Conditional Expression ist eine Bash-Spezialität und
nicht durch POSIX abgedeckt. In meiner Manpage steht nicht
einmal, dass an der Stelle Arithmetic Expansion auch ohne "$(("
stattfindet (allerdings im Bash Reference Manual
<https://www.gnu.org/software/bash/manual/bash.html>).
--
Stefan
Thomas Dorner
2021-05-14 18:46:23 UTC
Permalink
Hallo Stefan!
Post by Stefan Wiens
Post by Thomas Dorner
Du hast recht, da unterscheiden sich (in der BaSH und vermutlich gemäß
| ~> [ 025 -lt 25 ] && echo true
| ~> [[ 025 -lt 25 ]] && echo true
| true
"[[" als Conditional Expression ist eine Bash-Spezialität und
nicht durch POSIX abgedeckt. In meiner Manpage steht nicht
einmal, dass an der Stelle Arithmetic Expansion auch ohne "$(("
stattfindet (allerdings im Bash Reference Manual
<https://www.gnu.org/software/bash/manual/bash.html>).
In meiner Manpage steht es drin:

| [[ expression ]]
| ...
| Word splitting and pathname expansion are not performed on the
| words between the [[ and ]]; tilde expansion, parameter and
| variable expansion, ARITHMETIC EXPANSION, command substitution,
| process substitution, and quote removal are performed. ...

Und wenn ich mich recht erinnere wird "[[ ]]" auch schon immer von der
Korn-Shell und natürlich auch von der Z-Shell unterstützt.

(Ich bin trotzdem froh, meine Skripte nicht mehr so schreiben zu müssen,
daß sie gleichermaßen auf BaSH, Ksh, Zsh und der alten Solaris /bin/sh
laufen können, das hat manches doch unnötig kompliziert gemacht. ;-)

Viele Grüße, Thomas
--
Adresse gilt nur kurzzeitig!
Stefan Wiens
2021-05-14 20:16:48 UTC
Permalink
Post by Thomas Dorner
Hallo Stefan!
Post by Stefan Wiens
Post by Thomas Dorner
Du hast recht, da unterscheiden sich (in der BaSH und vermutlich gemäß
| ~> [ 025 -lt 25 ] && echo true
| ~> [[ 025 -lt 25 ]] && echo true
| true
"[[" als Conditional Expression ist eine Bash-Spezialität und
nicht durch POSIX abgedeckt. In meiner Manpage steht nicht
einmal, dass an der Stelle Arithmetic Expansion auch ohne "$(("
stattfindet (allerdings im Bash Reference Manual
<https://www.gnu.org/software/bash/manual/bash.html>).
| [[ expression ]]
| ...
| Word splitting and pathname expansion are not performed on the
| words between the [[ and ]]; tilde expansion, parameter and
| variable expansion, ARITHMETIC EXPANSION, command substitution,
| process substitution, and quote removal are performed. ...
ARITHMETIC EXPANSION meint mit "$((".

Im obigen Reference Manual heißt es aber:

| 6.4 Bash Conditional Expressions
|
| Conditional expressions are used by the [[ compound command and the
| test and [ builtin commands. The test and [ commands determine their
| behavior based on the number of arguments; see the descriptions of
| those commands for any other command-specific actions.
| [...]
| OP is one of ‘-eq’, ‘-ne’, ‘-lt’, ‘-le’, ‘-gt’, or ‘-ge’. These
| arithmetic binary operators return true if arg1 is equal to, not
| equal to, less than, less than or equal to, greater than, or
| greater than or equal to arg2, respectively. Arg1 and arg2 may be
| positive or negative integers. When used with the [[ command, Arg1
| and Arg2 are
| evaluated as arithmetic expressions (see Shell Arithmetic).
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Also auch ohne "$((", aber nur unter "[[".
--
Stefan
Dr Eberhard W Lisse
2021-05-12 22:18:28 UTC
Permalink
Mich würde sehr interessieren, warum...
Post by Horst Felder
Hallo!
Ich möchte mit einem Script meinen Rechner automagisch runter fahren
lassen, wenn er nichts mehr zu tun hat (wenn er mit kopieren oder
einem Script fertig ist oder wenn der Film zu Ende geschaut ist)…
Wie würdet ihr das angehen?
Lesen Sie weiter auf narkive:
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